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Die Dynamik von Sein und Nichts

Dimensionen der vergleichenden Philosophie

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Hisaki Hashi

Das Sein wurde als einer der bedeutendsten Grundbegriffe in der Geschichte der Philosophie immer wieder behandelt; das Nichts wurde in der Philosophie des Abendlandes zwar ebenso wie das Sein von Anfang an, aber wohl nicht von allen Denkern mit gleicher Nachdrücklichkeit erörtert. Betrachtet man die Philosophiegeschichte Ostasiens, so findet man dort die Genealogie der Reflexion über das Sein und Nichts. Das dynamische Verhältnis von Sein und Nichts wurde im Zen-Buddhismus intensiv reflektiert und es überlieferte der Philosophie der Kyoto-Schule und der zeitgenössischen Zen-Philosophie eine wichtige Grundlage. In dieser Schrift wurde beabsichtigt, die Dynamik von Sein und Nichts sowohl aus der Perspektive des Zen u.a. als auch aus der der Werke von Kant, Hegel, Heidegger u.a. zu reflektieren und vergleichend abzuhandeln. Zur Zen-Philosophie und zur Philosophie der Kyoto-Schule sind nötige sprachwissenschaftliche und philologische Erläuterungen beigefügt. So klären sich offene Fragen, und dem Leser wird die Möglichkeit der dynamischen Umwandlung seiner Reflexionsgrundlage an die Hand gegeben.

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ERSTER HAUPTTEILEinleitende Reflexion 17

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ERSTER HAUPTTEIL Einleitende Reflexion Einleitende Reflexion 19 GO Grundriß der Arbeit Es handelt sich in dieser Schrift um die Erklärung des Verhältnisses von Sein und Denken mit besonderer Berücksichtigung des „Nichts", einem der wichtigsten Grundbegriffe der Philosophie des Zen-Buddhismus und der Kyoto-Schule. Behandelt werden ausgewählte Teile der Hauptwerke von Kant, Hegel, Heidegger, Dögen (Klassiker des Zen-Buddhismus), Nishida (Gründer der sog. Kyoto-Schule), Akizuki (zeitgenössischer Zen-Philosoph) u.a. Die Zusammenstellung dieser Autoren zeigt eindeutig die Orientierung dieser Schrift als eine Arbeit der vergleichenden Philosophie. In betreff des dynamischen Verhältnisses von Sein und Nichts werden ausgewählte Abschnitte der Hauptwerke der oben genannten Autoren zur Reflexion gestellt. Zum Zweck der thematischen Durchführung sowie der systematischen Gestaltung der Arbeit werden in den einzelnen Abschnitten grundsätzlich nur zwei Autoren behandelt. Grobe Nivellierung, Typologi- sierung und Relativierung bzw. bloß trennende Abhandlung unterschiedlicher Ideen werden strengstens vermieden. ß) Abgrenzung der Themengebiete Hauptsächlich handelt es sich in dieser Schrift um eine systematisch- philosophische Erläuterung der Grundbegriffe der gewählten Autoren. Es geht grundsätzlich um den Vergleich der Auffassung der Grundbegriffe und der Konstruktion der Logik. Die Erklärungen dienen dazu, für Forschungen auf dem Gebiet der vergleichenden Philosophie von Ost und West einige notwendige Beiträge zu leisten. Biographie, Kommentar und Interpretation zum Werke des einzelnen Autors in historischer Hinsicht gehören in der Regel nicht zum Hauptthema dieser Arbeit. In letzter Zeit gibt es bei manchen Einzelwissenschaftern eine Tendenz, das Leben und die Leistung bestimmter...

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