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Die Monikins

Neu übersetzt und mit einem Nachwort versehen von Robert Becker und Wolfgang Breidenstein

James Fenimore Cooper, Robert Becker and Wolfgang Breidenstein

Eine kluge, politische Satire voll bitterer Wahrheiten und fast schon prophetischer Voraussicht in die gesellschaftspolitische Entwicklung unserer Zeit, geschrieben von James Fenimore Cooper, dem Autor der Lederstrumpf-Romane. Die immer noch Gültigkeit besitzende Gesellschafts- und Wirtschaftskritik dieser Fabel befasst sich mit den Eitelkeiten der Menschen, dem Streben nach Macht und Geld, der Globalisierung und der AbsurditGeld, der Globalisierung und der Absurdität fremdartiger Gebräuche. Cooper stellt mit ihr auch die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den USA und Großbritannien heraus. Er nimmt beide Länder kritisch unter die Lupe und legt den schriftstellerischen Finger genau in die Wunde des jeweiligen Nationalstolzes. Es ist sein philosophischstes, aber auch unbekanntestes Werk.

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Elftes Kapitel: Eine auf Substanz gegründete Philosophie – klar dargestellte Gründe und spöttische Einwürfe, in die Flucht geschlagen durch einen logischen Bajonettangriff

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121 Elftes Kapitel Eine auf Substanz gegründete Philosophie – klar dargestellte Gründe und spöttische Einwürfe, in die Flucht geschlagen durch einen logischen Bajonettangriff Dr. Reasono war sehr dezent in der persönlichen Ausschmückung sei- nes Vortragssaals, ganz so wie jeder öffentliche Dozent, den ich erinnere, gesehen zu haben, wenn er seiner Aufgabe in Gegenwart von Damen nachkommen soll. Wenn ich sage, dass sein Fell gebürstet, sein Schweif neu gekräuselt und sein ganzes Äußeres mehr als gewöhnlich solennisiert30 war, wie Kapitän Poke es in dezentem Flüstern beschrieb, glaube ich, ist alles gesagt, was notwendig oder wahr ist. Er stellte sich hinter eine Fuß- bank, die als Tisch diente, glättete deren Bezug ein wenig mit seinen Pfoten und kam sofort zur Sache. Es mag gut sein, anzumerken, dass er ohne Unterlagen vortrug und, da der Gegenstand nicht direkt Experimente verlangte, auch ohne jegliche Geräte. Seinen Schweif nach den verschiedenen Seiten des Zimmers wedelnd, in denen seine Zuhörer saßen, begann der Philosoph: »Da der aktuelle Anlass, verehrte Zuhörer, einer jener zufälligen Anrufe an die Wissenschaft ist, denen sämtliche Akademiker verpflichtet sind, und nicht mehr verlangt wird, als den Hauptteil unserer These zu erläutern, werde ich nicht bis zu den Wurzeln des Gegenstands vordringen, sondern mich auf solche allgemeine Bemerkungen beschränken, die dazu dienen können, einen Überblick über unsere Philosophie zu geben, die natürliche, moralische und politische –« »Wie, Sir«, rief ich, »Sie...

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