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Die Monikins

Neu übersetzt und mit einem Nachwort versehen von Robert Becker und Wolfgang Breidenstein

James Fenimore Cooper

Edited By Robert Becker and Wolfgang Breidenstein

Eine kluge, politische Satire voll bitterer Wahrheiten und fast schon prophetischer Voraussicht in die gesellschaftspolitische Entwicklung unserer Zeit, geschrieben von James Fenimore Cooper, dem Autor der Lederstrumpf-Romane. Die immer noch Gültigkeit besitzende Gesellschafts- und Wirtschaftskritik dieser Fabel befasst sich mit den Eitelkeiten der Menschen, dem Streben nach Macht und Geld, der Globalisierung und der AbsurditGeld, der Globalisierung und der Absurdität fremdartiger Gebräuche. Cooper stellt mit ihr auch die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den USA und Großbritannien heraus. Er nimmt beide Länder kritisch unter die Lupe und legt den schriftstellerischen Finger genau in die Wunde des jeweiligen Nationalstolzes. Es ist sein philosophischstes, aber auch unbekanntestes Werk.

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Neunundzwanzigstes Kapitel: Erklärungen – menschliche Begierde ein Mahl und eine Gaumenfreude

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344 an den Sprecher des Hauses, der auf der Stelle durch den Brigadier aufge- setzt worden war. Mr. Speaker: Der Zustand meiner Gesundheit nötigt mich, das hohe politi- sche Vertrauen, das mir von den Bürgern von Bivouac übertragen worden war, in die Hände zurückzugeben, aus denen ich es empfangen habe. Indem ich mei- nen Rücktritt anbiete, möchte ich mein großes Bedauern zum Ausdruck brin- gen, mit welchem ich von Kollegen scheide, die in jeder Hinsicht hoher Achtung und Wertschätzung würdig sind, und ich bitte Sie, Ihnen zu versichern, dass ich, wohin auch immer das Schicksal mich führen wird, stets den tiefsten Respekt für jedes ehrenwerte Mitglied bewahren werde, mit dem ich das Glück gehabt hatte, in diesem Haus gemeinsam zu arbeiten. Insbesondere wird das Emmi- granteninteresse meinem Herzen immer lieb und teuer sein. Unterzeichnet Noah Poke. Der Kapitän setzte seinen Namen nicht ohne viele schwere Seufzer und Schmerzen aufgrund seines Ehrgeizes unter diesen Brief, denn selbst ein sich irrender Politiker weicht der Notwendigkeit nur mit Bedauern. Nachdem er jedoch das Wort Emmigranten in »Immigrunten« umgewan- delt hatte, machte er zu der Geschichte eine so gute Miene wie möglich und setzte die verhängnisvolle Unterschrift darunter. Er verließ dann das Haus und erklärte, er neide seinem Nachfolger nicht so sehr die Bezah- lung, da man ja nur Nüsse für das Geld erhalten könnte; und dass er sich selbst so kriechend fühle, wie...

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