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Die Abwägung gemäß § 1 Abs. 7 BauGB nach Erlass des EAG Bau

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Robert Bach

Nachdem die Dogmatik planerischer Abwägung gemäß § 1 Abs. 7 BauGB weitgehend in Rechtsprechung und Lehre entwickelt wurde, hat das am 20.7.2004 in Kraft getretene Europarechtsanpassungsgesetz Bau mit § 2 Abs. 3 BauGB eine Norm eingeführt, nach der das «Abwägungsmaterial (...) zu ermitteln und zu bewerten» ist. Im Anschluss an die Darstellung der traditionellen Abwägungsdogmatik beleuchtet die Studie Einfluss und Verfassungsmäßigkeit des § 2 Abs. 3 BauGB einschließlich seiner Bezüge zum Planerhaltungsrecht. Einen gesonderten Teil nimmt die Bedeutung des EAG Bau für den Umweltschutz in der Abwägung einschließlich ihres Verhältnisses zur Umweltprüfung ein. Damit soll die Abhandlung auch einen Beitrag zur künftigen Umsetzung europäischer Umweltschutzrichtlinien in nationales Planungsrecht leisten.

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Inhaltsverzeichnis

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Vorwort.................................................................................................................. 5 A. Einführung ..................................................................................................... 21 I. Einleitung .............................................................................................. 21 II. Anlass und Gegenstand der Untersuchung ........................................... 23 III. Überblick über die bisherigen Reaktionen in Rechtsprechung und Literatur................................................................................................. 27 IV. Gang der Untersuchung ........................................................................ 29 B. Planung und Abwägung ................................................................................ 31 I. Abwägung als Rechtsfindungsmethode................................................ 31 II. Die Grundzüge der Leitentscheidung des Bundesverwaltungsge- richtes vom 12.12.1969......................................................................... 32 1. Sachverhalt ...................................................................................... 33 2. Die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes....................... 34 a) Planerische Gestaltungsfreiheit als Wesenselement gemeindlicher Bauleitplanung................................................... 34 b) Das Abwägungsgebot als Schranke planerischer Gestaltungsfreiheit..................................................................... 35 c) Die Entscheidung des Gerichts ................................................... 37 III. Die Bedeutung des Abwägungsgebotes................................................ 37 1. Die Auswirkungen der Bauleitplanung auf private Interessen ....... 37 2. Die verfassungsrechtlichen Grundlagen des Abwägungsgebotes .. 38 IV. Die Aufnahme der Rechtsprechung im Schrifttum .............................. 40 1. Die Folgerung planerischer Gestaltungsfreiheit aus der beson- deren Struktur der Planungsnormen................................................ 41 82. Planerische Gestaltungsfreiheit als Reaktion auf die Komplexi- tät der planerischen Entscheidungssituation ................................... 43 a) Die Kritik an der Unterscheidung final und konditional pro- grammierter Rechtsnormen ....................................................... 43 b) Die sachlichen Besonderheiten des Planungsauftrages als Grundlage planerischer Gestaltungsfreiheit .............................. 46 aa) Die sachlichen Besonderheiten räumlicher Planung.......... 46 (1) Interessengeflechte als Gegenstand räumlicher Planung ......................................................................... 47 (2) Die Zielpluralität der Bauleitplanung........................... 48 (3) Die Zukunftsorientierung räumlicher Planung............. 48 (4) Planungsentscheidungen als komplexe Verwaltungs- entscheidungen ............................................................. 48 bb) Die Herleitung planerischer Gestaltungsfreiheit aus dem Planungsauftrag .................................................................. 49 3. Abschließende Betrachtung planerischer Gestaltungsfreiheit ........ 50 V. Die Arten normativer Vorgaben für die Abwägung .............................. 51 1. Abwägungsdirektiven...................................................................... 52 a) Generelle Planungsziele ............................................................ 53 b) Konkrete Planungsleitlinien ...................................................... 54 aa) Bedeutung konkreter...

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