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Investitionsentscheidungen institutioneller Investoren für Private-Equity-Gesellschaften

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Markus Freiburg

Dieses Buch untersucht Investitionsentscheidungen institutioneller Investoren für Private-Equity-Gesellschaften. Zentrales Ziel ist es, die Kriterien zur Auswahl einer Private-Equity-Gesellschaft empirisch zu erforschen. Die Ergebnisse zeigen, dass Investoren eine Private-Equity-Gesellschaft vor allem nach Track Record, Managementteam und Investitionsstrategie auswählen. Gleichzeitig beeinflussen soziale Beziehungen die Entscheidung eines Investors durch Informationstransfer und Vertrauensbildung und helfen, eine Finanzierungsbeziehung aufzubauen. Zudem bevorzugen Investoren Private-Equity-Gesellschaften, in die sie bereits zu einem früheren Zeitpunkt investiert haben. Reinvestitionen können somit ein zweischneidiges Schwert sein, die von einer rationalen Investitionsstrategie oder einem Status Quo Bias getrieben sein können.

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1. Einführung

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1.1 Investitionsentscheidungen für Private-Equity- Gesellschaften Private Equity (PE) hat im Laufe der vergangenen Jahre für institutionelle Inves- toren immer stärker an Bedeutung gewonnen und sich als alternative Anlage- klasse fest etabliert.1 PE wird dabei im Rahmen des institutionellen Asset Ma- nagements von Investoren aufgrund der vergleichsweise hohen Renditen und geringen Korrelationen zu anderen Anlageklassen zur Optimierung des Gesamt- portfolios ausgewählt.2 Neben der Festlegung der PE-spezifischen Investitions- strategie, welcher Anteil des Portfolios auf welche Art und Weise in PE inves- tiert werden soll, steht für die meisten Investoren die Auswahl einer PE-Gesell- schaft (PEG) im Mittelpunkt ihrer Investitionsentscheidung.3 Aufgrund der in mehreren empirischen Studien nachgewiesenen hohen Varianz von PE-Renditen können nur wenige PEGen dauerhafte Überrenditen erzielen.4 Aus diesem Grund ist die Auswahl einer erfolgreichen PEG von entscheidender Bedeutung für insti- tutionelle Investoren. Die Auswahl einer geeigneten PEG wird jedoch durch die Informationsasymmetrie zwischen einem Investor und einer PEG erschwert.5 Die Reduktion der Informationsasymmetrie zwischen einem Investor und einer PEG ist somit eine der zentralen Herausforderungen für das Zustandekommen 1 Vgl. Fenn et al. (1997), S. 70 ff., Fleischhauer / Hoyer (2004), S. 395 ff., Gompers / Lerner (2001), S. 145 ff., Jesch / Kreuter (2002, 2003), S. 407 ff. bzw. S. 223 ff., Jugel (2008), S. 3 ff. und Russell Investment Group (2007), S. 5 ff. 2 Vgl. Bader (1996), S. 113 ff., Bance (2004), S. 5 ff., Grünbichler et al. (2003), S. 580 ff., Leser / Rudolf (2003), S. 3 ff...

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