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Rechtsstaatliche Regeltreue?

Corporate Compliance als zwingende Antwort des freiheitsliebenden Unternehmens im Wirtschaftsstrafrecht

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Susana Campos Nave

Die Arbeit untersucht, ob und inwieweit das gesellschaftlich brisante Phänomen wirtschaftsschädigender Verhaltensweisen eingedämmt werden kann. Anhand massiver Fälle weltweiter Wirtschaftskriminalität wie Enron und MCI Worldcom wird die gesetzgeberische Reaktion darauf skizziert. Es wird nach Lösungen mittels des Strafrechts in seiner Funktion als gesetzgeberische Fremdsteuerung gesucht. Dabei zeichnet die Verfasserin rechtsstaatliche Defizite kritisch nach. Der Blick wird auf andere Lösungsmodelle unternehmerischer Selbstverpflichtung durch Corporate Governance und Corporate Compliance gerichtet. Das aus der Sicht der Verfasserin überkommene strafrechtliche System von Fremdsteuerung wird einem optimistisch eingeschätzten System unternehmerischer Selbstverpflichtung gegenübergestellt.

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Vorwort

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Die vorliegende Arbeit ist im Wintersemester 2009/2010 vom Fachbereich Rechtswissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main als Dissertation angenommen worden. Herzlichen Dank schulde ich meinem akademischen Lehrer, Herr Professor Dr. Peter-Alexis Albrecht, Universität Frankfurt am Main, der mein Interesse an strafrechtlichen und strafprozessualen Fragestellungen geweckt hat. Dabei ist nicht nur das reine materielle Wissen gemeint, sondern vor allem dessen Ver- knüpfung mit rechtsstaatlichen Fragestellungen. Diese Arbeit versteht sich dabei als Problemlösungsansatz aufgrund eines rechtsstaatlich liberalen Strafrechts- verständnisses. Bedanken möchte ich mich zudem bei Professor Dr. Walter Kargl, Frank- furt, der die Zweitbegutachtung übernommen und zügig durchgeführt hat. Dank gebührt vor allem meinen Eltern, Célia Maria und José, die mir das Studium der Rechtswissenschaften erst ermöglicht haben und auf meinem juris- tischen Weg stets begleitet haben. Zu tiefem Dank bin ich meinem Bruder Dr. José António Campos Nave verpflichtet. Sein ständiges Interesse, seine unermessliche Geduld und seine un- ermüdliche Diskussionsbereitschaft bei praktischen Fragen haben das Gelingen dieser Arbeit entscheidend geprägt. Lehre tut viel, aber Aufmunterung tut alles. Ihm ist diese Arbeit gewidmet. Berlin im Dezember 2011 Susana Campos Nave ix „The directors of such (public) companies, however, being the managers rather of other people’s money than of their own, it cannot well be expected, that they should watch over it with the same anxious vigilance which with the partners in a private copartnery frequently watch over their own… Negligence and profusion, therefore, must always...

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