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Was nach der Sintflut wirklich geschah

Die "Antiquitates</I> des Annius von Viterbo und ihre Rezeption in Deutschland im 16. Jahrhundert

Thomas Lehr

Der italienische Mönch Annius von Viterbo veröffentlichte 1498 eine große Sammlung antiker Texte, die Antiquitates. In diesen bisher für verschollen gehaltenen Quellen schildern babylonische, griechische und römische Historiker die Frühgeschichte der Menschheit, sie berichten uns, was unmittelbar vor und nach der Sintflut wirklich geschah. Dieser Stoff entwickelte sich in einer Zeit, die sich nach «uralter» Überlieferung geradezu sehnte, zu einem wahren Bestseller. Und das, obwohl es sich bei allen Texten um Fälschungen handelt. Dieses Buch erzählt erstmals umfassend die Geschichte der großartigen Fälschung des Annius und ihre Rezeption in Deutschland im 16. Jahrhundert.

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PETER LANG Frankfurt am Main · Berlin · Bern · Bruxelles · New York · Oxford · Wien Thomas Lehr Was nach der Sintflut wirklich geschah Die Antiquitates des Annius von Viterbo und ihre Rezeption in Deutschland im 16. Jahrhundert Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar. Zugl.: Frankfurt (Main), Univ., Diss., 2012 Umschlaggestaltung: © Olaf Gloeckler, Atelier Platen, Friedberg Umschlagabbildung: Tuyscon 1543, aus: Burkard Waldis, „Ursprung und Herkummen der zwölff ersten alten König und Fürsten Deutscher Nation, wie und zu welchen zeytten jr yeder Regiert hat“, gedruckt in Nürnberg bei Guldenmundt, 1543. Fotografie: Thomas Lehr. Gedruckt mit freundlicher Unterstützung der Gerda Henkel-Stiftung D 30 ISBN 978-3-653-01350-4 (E-Book) DOI 10.3726/978-3-653-01350-4 ISBN 978-3-631-62356-5 (Print) © Peter Lang GmbH Internationaler Verlag der Wissenschaften Frankfurt am Main 2012 Alle Rechte vorbehalten. Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen. www.peterlang.de Verfälschen, um der Wahrheit von etwas näher zu kommen, das sich der einfachen Mitteilung verweigert, ist vielleicht ein Wesenszug der Litera- tur. Martin Mosebach, Das Bett Für Sophie und Helene

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