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Sprachenpolitik und Rechtssprache

Methodische Ansätze und Einzelanalysen

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Edited By Sandro Moraldo

Sprachenpolitik und Rechtssprache sind die zwei Schwerpunkte dieses Bandes. Die Beiträge zur Sprachenpolitik diskutieren die Vorrangstellung des Englischen in der internationalen Kommunikation und gehen auf wichtige Fragen ein (u. a.: Wie kann Mehrsprachigkeit erhalten/gefördert werden? Tragen Bildungspolitiker der EU-Strategie zur Förderung der Mehrsprachigkeit auf nationaler Ebene Rechnung?). Rechtssprache bildet den Kern der Verwaltungssprache. Behördliche Schreiben (Texte, Vorschriften etc.) müssen Sachverhalt und rechtliche Situation richtig wiedergeben, verständlich formuliert und übersichtlich sein. Wegen der Bedeutung einer bürgernahen Sprache in der und für die Öffentlichkeit werden im Band verschiedene Fragestellungen auf der Folie einer kritisch-analytischen Betrachtung reflektiert.

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Vorwort

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Der Band versammelt die Beiträge, die bei der Tagung Deutsche Sprachwissen- schaft in Italien in der Arbeitsgruppe 11 Deutsche, italienische und europäische Sprach(en)politik: Fremdsprachenpolitik und Bürgernahe Rechtssprache vorge- tragen wurden.1 Darüber hinaus wurden weitere Beiträge von AutorInnen aufge- nommen, die in den Bereichen Sprachenpolitik und Rechtssprache wissenschaft- lich arbeiten und durch ihre Forschungsergebnisse entscheidend zu neuen Er- kenntnissen beigetragen haben. Der erste Schwerpunkt der Arbeitsgruppe war die Sprach- bzw. Sprachenpo- litik. In den letzten Jahren hat sich Sprach(en)politik vor allem mit der Frage be- fasst, welche Bedeutung den Sprachen Europas angesichts der dominanten Stel- lung des Englischen zukommt und zukommen wird. Die AG wollte sich mit der Vorrangstellung des Englischen in der internationalen Kommunikation ausei- nandersetzen und dabei verschiedenen Fragen nachgehen: Wie kann Mehrspra- chigkeit erhalten und gefördert werden? Ist die von der EU in zahlreichen Be- schlüssen immer wieder geforderte mehrsprachige Gesellschaft nur Schall und Rauch, oder tragen die Bildungspolitiker dem auch auf nationaler Ebene Rech- nung? Ist die nationale (i.e. italienische) Sprachenpolitik abträglich für Deutsch als Fremdsprache? Antworten darauf zu geben versuchen die Beiträge von Ger- hard Stickel (Mannheim), Federica Ricci Garotti (Trient), Sandro M. Moraldo (Bologna/Forlì) und Vincenzo Gannuscio (Catania/Ragusa). Der zweite Schwerpunkt war der Entwicklung der Rechtssprache zu einer bürgernahen Sprache gewidmet. Neuerdings befasst sich Sprachpolitik auch und verstärkt mit dem Thema der bürgernahen und -freundlichen Sprache in der Ver- waltung. Rechtssprache bildet den Kern der Verwaltungssprache, daher m...

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