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Die Pensionszusage an den Mitunternehmer der Personengesellschaft im Einkommensteuerrecht

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Anna Schwarz

Die Pensionszusage an den Mitunternehmer wirft steuer- und bilanzrechtliche Probleme auf: Nach der aktuellen Rechtsprechung muss die Gesamthand gewinnmindernd eine Pensionsrückstellung bilden. Der begünstigte Gesellschafter hat zeitlich und betragsmäßig korrespondierend einen Gewinn als bezogene Sondervergütung zu versteuern, obwohl ungewiss ist, ob er jemals Pensionszahlungen erhalten wird. Verstirbt er frühzeitig, entsteht aus der Auflösung der bereits versteuerten Anwartschaft in seinem Sonderbereich ein Verlust. Da nach der neueren Judikatur Verluste nicht mehr vererblich sind, verpufft dieser im ungünstigsten Fall ungenutzt. Die Autorin untersucht die Vereinbarkeit der korrespondierenden Aktivierung der Pensionsanwartschaft mit den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung, hinterfragt die Gleichstellung von Einzel- und Mitunternehmer und beleuchtet die sofortige Besteuerung sowie die nicht vollständige Verlustberücksichtigung im Todesfall vor dem Hintergrund einer leistungsfähigkeitskonformen Besteuerung. Es werden praktische Lösungsansätze diskutiert.

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Vorwort

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Die vorliegende Arbeit wurde im Wintersemester 2011/2012 von der Juristi- schen Fakultät der Universität Passau als Dissertation angenommen. Sie wurde im September 2011 fertiggestellt und zur Veröffentlichung auf den Literatur- stand Januar 2012 aktualisiert. Mein herzlicher Dank gilt meinem Doktorvater, Herrn Prof. Dr. Rainer Wernsmann für die Anregung zu diesem Thema, die stets zuverlässige Unter- stützung und die wissenschaftlich hervorragende Betreuung der Arbeit. Eben- falls möchte ich mich für die schöne Zeit während meiner Tätigkeit als wissen- schaftliche Mitarbeiterin an seinem Lehrstuhl bedanken. Herrn Prof. Dr. Hart- mut Söhn danke ich besonders für die rasche Erstellung des Zweitgutachtens zur Dissertation sowie für die vielen Ratschläge im Laufe meines akademischen Werdegangs an der Universität Passau. Außerdem danke ich Herrn Prof. Dr. Klaus-Dieter Drüen, Herrn Prof. Dr. Hanno Kube und Herrn Prof. Dr. Rainer Wernsmann für die Aufnahme meiner Arbeit in die von ihnen herausgegebene Schriftenreihe. Mit ihrer großzügigen Unterstützung in Form eines Promotionsstipendiums hat die Hanns-Seidel-Stiftung zum Gelingen dieser Arbeit beigetragen, wofür ich mich ferner herzlich bedanken möchte. Ein besonderer Dank gebührt Martin Wilcken und meiner Schwester Christina Schwarz. In freundschaftlicher Verbundenheit danke ich zudem Beatrix Anderheiden-Busch und Julia Hennemann. Ein inniger Dank gilt schließlich meinen Eltern, Maria-Elisabeth und Dr. Wolf- gang Schwarz, die mich immer unterstützt und gefördert haben. Frankfurt am Main, im Januar 2012 Anna Schwarz

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