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Translationswissenschaft interdisziplinär: Fragen der Theorie und Didaktik- Translation Studies: Interdisciplinary Issues in Theory and Didactics

Tagungsband der 1. Internationalen Konferenz TRANSLATA- «Translationswissenschaft: gestern – heute – morgen», 12.-14. Mai 2011, Innsbruck- Proceedings of the 1 st International Conference TRANSLATA- «Translation and Interpreting Research:

Series:

Lew Zybatow, Alena Petrova and Michael Ustaszewski

Die 2011 neugegründete Innsbrucker Konferenzserie TRANSLATA wurde mit einer überwältigenden internationalen Beteiligung von Translatologen aus aller Welt zu einem der größten Kongresse der Disziplin. Der Band enthält eine Auswahl von 54 Beiträgen zu Allgemeinen Fragen der Translationswissenschaft, zu Semantik – Kognition – Kultur – Translation, zu Sprachvergleich und Translation sowie zur Didaktik der Übersetzer- und Dolmetscherausbildung.
The TRANSLATA conference series, established in 2011 in Innsbruck, attracted an unbelievably large number of international participants, thus becoming one of the largest conferences on Translation Studies in the world. This volume contains 54 publications of selected contributions on basic issues in Translation Studies, on semantics – cognition – translation, on cross-linguistics and translation and on translator and interpreter training and didactics

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TRANSLATIONSWISSENSCHAFT: GESTERN – HEUTE – MORGEN Lew N. Zybatow, Innsbruck (Österreich) 1. Einstieg: Translata – Translation – Translationswissenschaft Als Gründungsvater der TRANSLATA sei es mir erlaubt, das Motto der TRANSLATA I, das sich mit dem Titel meines Beitrags deckt, und meine Mo- tive für die Gründung einer neuen translationswissenschaftlichen Konferenzserie TRANSLATA in Innsbruck eingangs kurz zu erläutern. Wir leben in einer Zeit, da die ersten, in der Nachkriegszeit in Europa entstande- nen universitären Übersetzer- und Dolmetscherinstitute (zu denen auch das Inns- brucker Institut gehört) inzwischen weltweit Schule gemacht haben. Caminade & Pym (1995) zählen 250 universitäre Einrichtungen mit translationswissenschaft- lichen Studiengängen in über 60 Ländern auf, deren Zahl sich inzwischen noch wesentlich erhöht hat, da an vielen Universitäten und Technischen Hochschulen, z.B. in Russland, der Ukraine und anderen Nachfolgestaaten der früheren Sow- jetunion, aber auch weltweit neue Institute, Seminare und Lehrstühle für Transla- tion und Interkulturelle Kommunikation wie Pilze aus der Erde schießen. Damit hat sich die Translationswissenschaft (= TW) seit gut einem halben Jahr- hundert – eigentlich automatisch – in die akademischen Disziplinen eingereiht, sich aber bis heute nicht darüber geeinigt, was TW ist oder sein soll. Die Diffe- renzen reichen von der Bestimmung des Gegenstandes der TW über die Metho- den bis hin zu den Zielen unseres Tuns. Das Alarmierendste für mich an dieser Entwicklung ist die Tatsache, dass die in den 1980er Jahren als selbständige Interdisziplin ausgerufene TW die wissenschaftliche Erklärung der Translation, also dessen,...

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