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Deutsche und Polen im Kontakt

Sprache als Indikator gegenseitiger Beziehungen

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Edited By Edyta Grotek

Im Fokus dieses Bandes steht die Problematik der gegenseitigen Beziehungen zwischen Deutschen und Polen und deren sprachliche Realisierung. Der Band stellt eine Sammlung von Beiträgen dar, welche versuchen, die gegenseitigen Sprachkontakte mittels disziplinspezifischen Instrumenten aufzudecken und zu analysieren. Der Leser findet hier sozio- und textlinguistisch orientierte Artikel sowie diskursanalytische und lexikographische Beiträge, die dem Thema des breit zu verstehenden Grenz-/Kontaktraumes zwischen Deutschland und Polen, Deutschen und Polen und der deutschen und der polnischen Sprache im Laufe der Jahrhunderte nachgehen.

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Margit Eberharter-Aksu (Toruń): Anmerkungen zur sprachlichen Situation in Galizien unter der Herrschaft der Habsburger

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Anmerkungen zur sprachlichen Situation in Galizien unter der Herrschaft der Habsburger Margit Eberharter-Aksu (Toruń) Uwagi o sytuacji językowej w Galicji pod panowaniem Habsburgów. Przedmiotem poniższego artykułu jest sytuacja językowa w Galicji w okresie panowania Habsburgów. Po przedstawieniu sytuacji historyczno-politycznej oraz dążeń do autonomii czytelnik zapoznaje się z różnorodnością językową i narodowościową Galicji. Artykuł jest bogato ilustrowany materiałem językowym, podkreślającym wzajemne wpływy języka polskiego i niemieckiego w tamtym okresie na badanym terenie. Einführung Der vorliegende Beitrag befasst sich mit der sprachlichen Situation im vom österreichischen Herrscherhaus besetzten Galizien, das aus Teilen des aufge- lösten Staates Polen und der Ukraine bestand. Um zu verstehen, wie sich die sprachlichen Verhältnisse in der Provinz entwickelten, ist es notwendig, die wichtigsten historischen und politischen Rahmenbedingungen zu erörtern. Hinsichtlich der kulturellen und sprachlichen Rechte gab es über die Jahre hinweg weitreichende Veränderungen. Hier sind besonders jene Sprachge- setze zu erwähnen, die in den 1860er Jahren zu einer de-facto Autonomie in Galizien beitrugen. Ein Abschnitt der Arbeit wird sich darum politischen und historischen Ereignissen widmen, die letztlich zu dem führten, was sich hin- ter dem Begriff „polnisches Piemont“ verbirgt, nämlich die geläufige Vorstel- lung, dass die Habsburger im Vergleich zu den anderen beiden Teilungs- mächten, Preußen und Russland, noch das kleinere Übel gewesen seien. In der Arbeit wird deutlich werden, dass man kaum von einer bewussten Ger- manisierung Galiziens...

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