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Nationale Handlungsspielräume beim Anbau von gentechnisch veränderten Organismen (GVO)

Europa- und welthandelsrechtliche Implikationen

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Jennifer Satish

In dieser Arbeit werden Probleme im Zusammenhang mit den Zulassungsverfahren über den GVO-Anbau und ihre Ursachen herausgearbeitet und Lösungsansätze entwickelt. Inwieweit können Verbraucherpräferenzen, nationale Besonderheiten und naturwissenschaftliche Unsicherheiten über Risiken bei Entscheidungen über den GVO-Anbau de lege lata und de lege ferenda berücksichtigt werden? Wie wirken sich Widersprüche zwischen Wertesystemen von EU-Mitgliedstaaten, der EU und der WTO insoweit aus? Die Analyse berücksichtigt den im Juli 2010 von der Europäischen Kommission vorgestellten Entwurf einer sogenannten Opt-out-Klausel, die beiden wichtigen EuGH-Urteile C-442/09 («Honig-Urteil») und C-58/10 bis C-68/10 («Monsanto-Urteil») und den EC-Biotech-Bericht des WTO-Panels.

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Inhaltsverzeichnis

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I. Einleitung ...................................................................................................... 17 II. Die Entwicklung des bestehenden Regelungssystems und der historische Hintergrund des Kommissionspakets…...................27 III. Das Verfahren zur Zulassung des Anbaus von GVO am Beispiel der Zulassung von MON810 nach der VO (EG) Nr. 1829/2003 ........... 35 1. Zum Sachverhalt MON810 ...................................................................... 35 2. Die Zulassungsvoraussetzungen nach dem neuen Rechtsrahmen VO (EG) Nr. 1829/2003 und Richtlinie 2001/18/EG……………….......37 2.1. Überblick über das Zulassungsverfahren nach der VO (EG) Nr. 1829/2003 – Das Zulassungsverfahren für GVO-Lebensmittel gem. Artt. 3-7 VO (EG) Nr. 1829/2003 .............. 37 2.2. Der Anwendungsbereich gem. Artt. 3 I, 15 I VO (EG) Nr. 1829/2003 ...................................................................... 40 2.2.1 Ausschluss „mit“ bzw. „mit Hilfe“ von GVO hergestellter Produkte ...................................................................................... 41 2.2.2 Das One door, one key-Prinzip ................................................... 42 3. Der einschlägige Rechtsrahmen im Fall MON810 ................................... 44 4. Problempunkte einzelner Voraussetzungen im Zulassungsverfahren nach der VO (EG) Nr. 1829/2003 ............................................................. 47 4.1 Das Nulltoleranzgebot ......................................................................... 47 4.2 Die Risikobewertung durch die EFSA gem. Art. 6 III, IV,V VO (EG) Nr. 1829/2003 ............................................ 52 4.2.1 Definition der „Risikobewertung“ .............................................. 52 4.2.1.1 Kritik an den Risikobewertungen der EFSA und Änderungsvorschläge in den Schlussfolgerungen des Rates vom 4. Dezember 2008 ........................................... 56 4.2.1.2 Das Prinzip der substanziellen Äquivalenz ............................ 57 4.2.1.3 Fehlen/Unzulänglichkeit von Monitoringplänen gem. Art. 5 III lit. k) VO (EG) Nr. 1829/2003 und Art. 5 V lit. b) VO (EG) Nr. 1829/2003 i.V.m. Anhang VII der Richtlinie 2001/18/EG .................................. 59 4.2.2 Die EFSA .................................................................................... 64 4.2.2.1 Grundlagen zur EFSA und zu ihrer Unabhängigkeit .............. 65 4.2.2.1.1 Der Aufbau der EFSA ........................................................... 67 4.2.2.1.2 Die Rolle und die Aufgaben der EFSA...

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