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SMALL

Warum weniger besser ist und was wir dazu wissen sollten

Werner Mittelstaedt

Wir befinden uns inmitten einer dramatischen Zeitenwende. Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass die Erde durch menschliche Aktivitäten bereits völlig überlastet ist – unsere Lebensgrundlagen sind «SMALL» geworden. Dadurch wächst die Gefahr, dass die lokalen und globalen Krisen und Katastrophen bald nicht mehr zu bewältigen sein werden. Unter Auswertung aktueller Daten und mit den Methoden der Zukunftsforschung hat der Autor sechs Megatrends identifiziert, die maßgeblich für diesen zukunftsgefährdenden Zustand verantwortlich sind. Dagegen steht « small» als Synonym für die Chance, die Weltgesellschaft zukunftsfähiger zu gestalten. In diesem Sinn entwickelte der Autor die Zukunftsformel «SMALL to small». Umfassend sind in ihr jene Wertorientierungen, Ideen, Lösungen und Optionen prägnant beschrieben, die nachhaltige Entwicklungen einleiten können. Die Formel enthält zudem viele Handlungsmöglichkeiten, die sich jeder Einzelne mit persönlichem Gewinn zu Gunsten einer gelingenden Zukunft zu Eigen machen kann. Eingehend wird dargelegt, welche Kulturleistungen zu erbringen sind, um dem seit vielen Jahren praktizierten «Handeln wider besseres Wissen» Einhalt zu gebieten.

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Anhang: Glossar für das Wissen von morgen

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Anhang Glossar für das Wissen von morgen 233 Glossar für das Wissen von morgen AGENDA 21: Auf der Rio-Konferenz für Umwelt und Ent- wicklung (UNCED – United Nations Conference on Environ- ment and Development) des Jahres 1992 wurden als bedeutende Dokumente insbesondere die Klima-Konvention, die Arten- schutz-Konvention und eine Erklärung zum Schutz der Wälder in den Ländern des Nordens und der tropischen Regenwälder des Südens von den Teilnehmerstaaten unterzeichnet. Das wichtigste Dokument dieser Konferenz war aber zwei- felsfrei die AGENDA 21. Mit ihren 40 Kapiteln spricht sie alle relevanten Bereiche des menschlichen Lebens an, die für eine nachhaltige Entwicklung von essenzieller Bedeutung sind.92 In ihr wurden detaillierte Handlungsaufträge formuliert, um einer weiteren Verschlechterung der Biosphäre der Erde erfolgreich entgegenzuwirken, dafür schrittweise Verbesserungen zu errei- chen und schließlich eine nachhaltige Nutzung aller natürlichen Ressourcen sicherzustellen. Wesentlicher Ansatzpunkt dabei ist die Integration von Umwelt- und Entwicklungsaspekten in alle Politik- und Lebensbereiche. Die AGENDA 21 richtet sich an alle Länder. Sie enthält zur Erfüllung des Anspruches auf eine nachhaltige Entwicklung Dokumente insbesondere zur Armuts- bekämpfung und Bevölkerungspolitik, zu Maßnahmen gegen den Hunger in der Welt und zur Entschuldung des Südens, für den Handel und die Umwelt, zur Abfall-, Chemikalien-, Klima- und Energiepolitik, zur Landwirtschaftspolitik sowie zur finan- ziellen und wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit zwi- schen dem Norden und dem Süden. Welche Kosten zu tragen sind und welche Termine und Verantwortlichkeiten für die...

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