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Fehler – Lernen – Unternehmen

Wie Sie die Fehlerkultur und Lernreife Ihrer Organisation wahrnehmen und gestalten

Gabriele Ebner, Peter Heimerl and Elke M. Schüttelkopf

Die Begriffe Fehlerkultur und Lernreife sind immer öfter zu hören. Doch was bedeuten sie? Woran erkennt man eine produktive Fehlerkultur bzw. ein Unternehmen, das über die Reife zum Lernen verfügt? Wie gelingt es, nachhaltige Lernprozesse zu etablieren und die Fehlerkultur zu optimieren? Die AutorInnen dieses Buches widmen sich diesen zukunftsweisenden Themen: Sie führen in die Konzepte der Organisationsentwicklung ein und zeigen wie Veränderungsprozesse funktionieren. Dabei verankern sie die Begriffe und Phänomene auf einem verständlichen Theoriefundament. Zudem stellen sie mit den acht Dimensionen der Lernreife und den vier Dimensionen der Fehlerkultur zwei funktionstüchtige Diagnose-Instrumente vor. Mit anschaulichen Praxisbeispielen verdeutlichen sie wie Unternehmen die Lernreife fokussieren und die Fehlerkultur optimieren. Dieses Buch gibt eine Vielzahl an praktischen Anregungen wie man die Zukunft seines Unternehmens gestalten kann: die Sicherheit und Qualität verbessern, die Innovationskraft und Entwicklungsfähigkeit stärken und die Produktivität steigern.

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Eine Universität, die sich auf die Weiterbildung er- fahrener Führungskräfte konzentriert, verfügt über eine unermessliche Ressource: den Erfahrungs- schatz der Studierenden; Diese Ressource „zün- det" meist, wenn sie auf den Stand der theoreti- schen Entwicklung trifft. Die Theorie über Organisation und deren Entwick- lung erlebt eine spannende Epoche. Traditionelle Ansätze der Analyse und Veränderung von Orga- nisationen im Sinne mehr oder weniger planbarer 0E-Projekte ü- berholen sich. Partizipation kann in komplexen sozialen Systemen nicht nur das Ziel einfacher Implementation der vorgefertigten Lö- sungskonzepte verfolgen. Offensichtlich ist ein Denkansatz gefor- dert, der die grundsätzliche Nicht-Durchschau- und —steuerbarkeit sozialer Systeme anerkennt und die Selbststeuerung der Systeme anregt. Geht man von diesen Prämissen aus, stellt sich verantwortlichen Führungskräften die Frage, wo besondere „Reflexzonen" für Organi- sationsentwicklung sein könnten. Als Antwort schlagen wir die Lern- reife und die Fehlerkultur von Organisationen vor. Gabriele Ebner und Elke M. Schüttelkopf stellten sich der Herausforderung, diese Termini zu modellieren und einer strukturierten Beobachtung zu- gänglich zu machen. Die hier vorgestellten Modelle und Diagnosemethoden zu organisa- tionaler Lernreife sowie Fehlerkultur erheben nicht den Anspruch, einen objektiven Status der beiden Dimensionen abzubilden. Sie wollen vielmehr die Unternehmenspraxis selbst dazu anregen, die Bilder ihrer Wirklichkeiten zu überarbeiten und dabei zu neuen An- sätzen der Selbstentwicklung zu gelangen. Wien, im Juli 2008 Peter Heimerl

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