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Vorbereitung auf das Martyrium bei Cyprian von Karthago

Eine Studie zu "Ad Fortunatum</I>

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Robert Walz

In der knappen Testimoniensammlung Ad Fortunatum, die Cyprian von Karthago kurze Zeit vor seinem eigenen Martyrium im Jahre 258 n.Chr. verfasst hat, hat der Bischof und Seelsorger all das zusammengetragen, was er Zeit seines Lebens zum Thema der Vorbereitung auf das Martyrium an Erfahrung gesammelt, gelehrt und verfasst hat. Die Schrift erweist sich damit als Schlüsseltext zu diesem zentralen Thema des cyprianischen Œuvres.

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Die Hoffnung und der Lohn der Märtyrer [Fort. 5 (12-13)]

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297 Die Hoffnung und der Lohn der Märtyrer [Fort. 5 (12-13)] Die Hoffnung und der Lohn der Märtyrer in Fort. 5 (12-13) Im letzten Teil einer praeparatio ad martyrium müsse man, so der Bischof von Karthago, von der Hoffnung und dem Lohn (quae spes et quae merces) spre- chen, der den im Glauben Standhaften winkt. Eingeleitet und vorbereitet war das Thema bereits durch den vorangehenden Titulus Fort. 5 (11), in dem Cyprian den „Beweisgang“ antrat, aus dem Eintreffen der göttlichen Prophezeiungen, die Welt werde die Christen hassen, lasse sich sicher und zuverlässig folgern, dass auch die Verheißungen hinsichtlich der in Aussicht gestellten reichen Beloh- nungen eintreffen würden. Ist aber das Versprechen an sich als glaubwürdig und vertrauenswert erwiesen, so ist es nur folgerichtig, dieses auch inhaltlich zu fül- len und auszugestalten, was Cyprian in Fort. 5 (12-13) unternimmt. In nouissima parte ponendum quae spes et quae merces maneat iustos et martyras post conflictationes huius temporis et passiones [Fort. 5 (12)]1. Et quod plus accepturi simus in passionis remuneratione quam quod hic sustinemus in ipsa passione [Fort. 5 (13)]2. Die beiden abschließenden Tituli Fort. 5 (12-13) mit ihrer Lohnthematik werden nicht nur vom unmittelbar vorangehenden Titulus Fort. 5 (11) eingeleitet und vorbereitet, sie korrespondieren darüber hinaus auch mit Fort. 5 (6), in dem Cyprian seine Adressaten auffordert, „nichts über Christus zu stellen“ (nihil Christo praeponere) und dies mittels einer „paradoxen Dialektik“ untermauert, die dem Weg Christi in seiner...

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