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Die Entwicklung einer modernen, europarechtskonformen und zukunftsweisenden Gruppenbesteuerung für Deutschland

Eine Untersuchung insbesondere unter gemeinschaftsrechtlichen und steuersystematischen Gesichtspunkten

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Bastian Thiedemann

Diese Arbeit widmet sich der Ertragsbesteuerung von verbundenen Unternehmen vor dem Hintergrund einer einheitlichen Betrachtungsweise im Rahmen einer Gruppenbesteuerung. Der Verfasser geht dabei zunächst auf das Rechtsinstitut der körperschaftsteuerlichen Organschaft ein und zeigt den akuten Reformbedarf dieses Konzeptes auf. Basierend auf einem interdisziplinären Anforderungsprofil entwickelt er im weiteren Verlauf der Arbeit unter Berücksichtigung verschiedener Gruppenbesteuerungskonzepte, Gruppenbesteuerungssysteme und Reformvorschläge ein Modell einer modernen, europarechtskonformen und zukunftsweisenden Gruppenbesteuerung für Deutschland. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen dabei sowohl Fragen der Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre, des internationalen Abkommens- und Gemeinschaftsrechts als auch des Gesellschafts- und Steuerrechts.

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Die vorliegende Arbeit widmet sich der Ertragsbesteuerung von verbundenen Unternehmen vor dem Hintergrund einer einheitlichen Betrachtungsweise im Rahmen einer Gruppenbesteuerung. Dabei greift die Arbeit zunächst auf das be- stehende Organschaftsmodell zurück und zeigt akuten Reformbedarf auf, bevor sich der Verfasser einer umfassenden Neukonzeption der deutschen Gruppenbe- steuerung widmet. Durch das Rechtsinstitut der körperschaftsteuerlichen Organschaft der §§ 14 ff. KStG wird es verbundenen Unternehmen ermöglicht, ihre positiven und negati- ven Ergebnisse zu saldieren und ein Gruppenergebnis auf Organträgerebene der Besteuerung zu unterwerfen. Dieses mehr als 100 Jahre alte Konzept der Kon- zernbesteuerung stößt jedoch zunehmend auf betriebswirtschaftliche sowie ab- kommens- und europarechtliche Bedenken und kann mithin als stark reformbe- dürftig bezeichnet werden. Insbesondere die zu starre Binnenorientierung sowie der europarechtlich bedenkliche Gewinnabführungsvertrag stehen im Zentrum der Kritik. Herr Thiedemann beginnt seine Arbeit mit einer Darstellung der deutschen Kon- zernbesteuerung de lege lata einschließlich ihrer historischen Entwicklung. Im Rahmen einer umfassenden kritischen interdisziplinär angelegten Auseinander- setzung mit diesem Gebiet des Steuerrechts zeigt Herr Thiedemann die Schwä- chen beziehungsweise die Reformbedürftigkeit des Organschaftsrechts auf. Da- ran anschließend widmet er sich der Herausarbeitung eines prinzipienorientier- ten Anforderungsprofils an eine moderne und europarechtskonforme Gruppen- besteuerung. Damit gelingt es Herrn Thiedemann, eine theoretische Grundlage für seine späteren konzeptionellen Modellüberlegungen zu schaffen. Im weite- ren Verlauf der Untersuchung erfolgt eine Betrachtung ausgewählter Gruppen- besteuerungskonzepte, Gruppenbesteuerungssysteme und Reformvorschläge als weitere Diskussionsgrundlage für die späteren konzeptionellen Überlegungen. Im konzeptionellen Hauptteil...

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