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Aktuelle Herausforderungen des Völkerrechts

Beiträge zum 36. Österreichischen Völkerrechtstag 2011- Unter Mitarbeit von Lando Kirchmair

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Edited By Kirsten Schmalenbach

Dieser Sammelband enthält die Beiträge des 36. Österreichischen Völkerrechtstages 2011. Er behandelt u. a. das internationale Investitionsschutzrecht mit einem besonderen Augenmerk auf die Europäische Union. Den völkerrechtlichen Herausforderungen des Informationszeitalters widmet sich ein weiterer Teil – ein Bereich, der nicht zuletzt durch die Geschehnisse des «arabischen Frühlings» 2011 besondere Aktualität erlangte. In Form eines Projektberichts wird sodann die Standardsetzung innerhalb der Europäischen Menschenrechtsordnung durch Monitoring am Beispiel von ausgewählten Expertenorganen des Europarates erläutert. Des Weiteren finden sich die Vorträge, die sich den aktuellen Problemen des Diplomaten- und Konsularrechts widmen. Der Band schließt ab mit dem traditionellen Bericht des Völkerrechtsbüros aus der völkerrechtlichen Praxis Österreichs.

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Teil III Projektbericht

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Standardsetzung durch Monitoring Der Beitrag ausgewählter Expertenorgane des Europarates zur Entwicklung der Europäischen Menschenrechtsordnung Renate Kicker/Markus Möstl I. Das Forschungsinteresse ............................................................................ 83 1. Praxismotiviertes Forschungsinteresse ......................................................................... 83 2. Anknüpfungspunkte im völkerrechtswissenschaftlichen Diskurs ................................. 84 II. Forschungsgegenstand und Forschungsfragen .......................................... 85 III. Die Forschungsergebnisse ......................................................................... 88 1. Analyse der Monitoringverfahren ................................................................................. 88 2. Schwächen und Stärken der Monitoringverfahren ........................................................ 89 3. Empfehlungen zur Stärkung der Monitoringverfahren ................................................. 90 4. Standardsetzung durch Monitoring ............................................................................... 92 a) Legitimität der Umsetzungsstandards ....................................................................... 92 b) Typologie der Umsetzungsstandards ......................................................................... 93 c) Der Beitrag von Umsetzungsstandards zur Entwicklung der Menschenrechte ......... 95 IV. Schlussfolgerungen .................................................................................... 96 I. Das Forschungsinteresse 1. Praxismotiviertes Forschungsinteresse Das Projekt „Standardsetzung durch Monitoring― sollte einen Beitrag zum Diskurs über die Bedeutung unabhängiger Expertenorgane für die Weiterent- wicklung menschenrechtlicher Standards leisten. 1 Die Praxiserfahrung der  Ass.-Prof. DDr. Renate Kicker, Institut für Völkerrecht und Internationale Beziehungen der Karl-Franzens-Universität Graz.  Mag. Markus Möstl, wissenschaftlicher Mitarbeiter am ETC Graz. Vormals Projektmit- arbeiter am Institut für Völkerrecht und Internationale Beziehungen der Karl-Franzens- Universität Graz.. 1 Das Forschungsprojekt unter dem englischen Titel „Standard-Setting through Monito- ring: The Role of Selected Expert Bodies of the Council of Europe in Developing Human Rights with Special Reference to Austria― wurde vom Jubiläumsfonds der Österreichi- schen Nationalbank unter der Projektnummer 13530 finanziert und nach einer zweijähri- gen Laufzeit Ende Oktober 2011 abgeschlossen. Die Forschungsergebnisse wurden zum 84 Renate Kicker/Markus Möstl Projektleiterin als langjähriges Mitglied und zuletzt Vizepräsidentin im Europäi- schen...

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