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Aktuelle Forschungsthemen der Sprechwissenschaft 2

Phonetik, Rhetorik und Sprechkunst

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Edited By Ursula Hirschfeld and Baldur Neuber

In der Publikation werden aktuelle wissenschaftliche Arbeiten auf den Gebieten der Phonetik, der Rhetorik und der Sprechkunst vorgestellt. Häufig handelt es sich zudem um transdisziplinäre Fragestellungen. Sie geben einen eindrucksvollen Einblick in die unterschiedlichen Facetten unserer Forschungswelt und reichen von Detailuntersuchungen im Bereich der artikulatorischen Phonetik bis hin zur Sprachentwicklungsforschung, und von der historischen Betrachtung des Rhetorikverständnisses bis zu den Perspektiven der sprechkünstlerischen Kommunikation. Ein erklärtes Ziel dieser Publikation ist es, interessante neue Untersuchungen junger Absolventen einer breiten Öffentlichkeit vorzulegen.

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Matthias Walter Die Arbeitsweise von Kristin Linklater im Vergleich mit der Methode des Gestischen Sprechens 297

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Die Arbeitsweise von Kristin Linklater im Vergleich mit der Methodik des Gestischen Sprechens Matthias Walter, Zürich Der Gegenstand der folgenden Arbeit ist das Konzept von Kristin Linklater. Es wird untersucht ob und wie dieser Ansatz mit der Methode des „Gestischen Sprechens" vereinbar ist. „Gestisches Sprechen" steht hier für das Ausbildungs- konzept im Fach Sprechen, wie es an der Berliner Hochschule für Schauspiel- kunst „Ernst Busch" entwickelt wurde. 1 Einleitung Auf meinem Weg zum Sprecherzieher in der Schauspielausbildung wurde ich zunächst von der Methodik des „Gestischen Sprechens" geprägt. Einen ersten Einblick in diese Arbeitsweise gewann ich während des Studiums der Sprech- wissenschaften in Halle. Klaus Klawitter und Conny Krawutschke demonstrier- ten dort in Workshops, wie sie mit Schauspielstudenten arbeiten. Weitere Erfah- rungen sammelte ich bei einem Praktikum an der Hochschule für Schauspiel- kunst „Ernst Busch" in Berlin (im Folgendem: HfS). An der HfS bestand bereits seit Jahrzehnten eine fächerübergreifende Diskussion über methodische Fragen der Ausbildung. Sie hat im Fach Sprechen zur Entwicklung eines Ausbildungs- konzeptes geführt, das unter dem Begriff „Gestisches Sprechen" oder „Erzie- hung zum gestischen Sprechen" zusammengefasst wird. Die konsequente An- bindung des Sprechunterrichts an das szenische Handeln des Schauspielers ü- berzeugte mich und gab mir eine wichtige Orientierung beim Start ins Berufsle- ben. Ich begann meine Arbeit an der Leipziger Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelsohn Bartholdy". Auch hier orientiert sich die Sprecherziehung an einem Gesamtkonzept, das im Wesentlichen dem der HfS entspricht. Das über- geordnete...

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