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Interkulturelle Erkundungen

Leben, Schreiben und Lernen in zwei Kulturen- Teil 2

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Edited By Ágota Nagy and Gizella Boszák

Der Band vereint die Beiträge zur Sprachwissenschaft und zur Didaktik des Deutschen als Fremdsprache der IV. Internationalen Germanistentagung, die unter dem Titel Interkulturelle Erkundungen. Leben, Schreiben und Lernen in zwei Kulturen im September 2010 an der Christlichen Universität Partium in Oradea (Rumänien) stattfand. Im sprachwissenschaftlichen Teil des Bandes finden sich sowohl kontrastive Studien zu Syntax, Wortbildung und Phraseologie des Deutschen als auch Beiträge zur Gesprächsanalyse und zu Ausprägungen der Zweisprachigkeit. Die Beiträge der Sektion Deutsch als Fremdsprache setzen sich mit neuen didaktischen Ansätzen auseinander, die der interkulturellen Lebenswirklichkeit verstärkt Rechnung tragen.

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Deutsch als Fremdsprache

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Textsorten kulturspezifisch gesehen – Verfasserreferenz in Abschlussarbeiten ungarischer Germanistikstudierender Ellen Tichy (Berlin) unter Mitarbeit von Kornél Kovács (Berlin) 1. Einleitung Die kulturelle Geprägtheit wissenschaftlicher Texte ist eine längst bewiesene Tatsache und für internationale Studierende, die ihre Qualifikationsarbeiten in der Fremdsprache Deutsch verfassen (müssen) eine besondere Herausforderung. Diverse testsortenlinguistische Arbeiten und Projekte beschäftigen sich mit diesem Forschungsgegenstand: Kaiser (2002) untersuchte studentische Arbeiten an venezolanischen und deutschen Hochschulen; Steinhoff (2007) die wissen- schaftliche Textkompetenz Studierender aus Deutschland, Italien und Frank- reich; Schäfer (2010) studentische Seminararbeiten aus Spanien und Deutsch- land – um nur einige zu nennen. Grundlage dieser Untersuchung sind Abschluss- bzw. Diplomarbeiten unga- rischer Germanistikstudierender. Alle Diplomarbeiten sind im Fachgebiet Fach- didaktik Deutsch (als Fremdsprache) geschrieben worden und stammen aus den Jahren zwischen 2003 und 2008.1 Laut Prüfungsordnung mussten die Arbeiten in deutscher Sprache mit einem Mindestumfang von 50 Seiten verfasst werden und zusätzlich eine ca. 10-seitige Zusammenfassung in ungarischer Sprache ent- halten. Die hier vorliegende Pilotstudie bezieht sich vorerst auf fünf Diplomar- beiten.2 Zielsetzung der vorliegenden Untersuchung ist die Analyse der verwendeten Formen der Verfasserreferenz, die hier auf die agenshaften Formen ich und wir reduziert werden. Zunächst soll auf die einschlägige Beratungsliteratur verwiesen werden, die bei der Abfassung deutschsprachiger Qualifikationsarbeiten für Studierende zur 1 Die Auswahl der dieser Untersuchung zugrunde liegenden Diplomarbeiten erfolgte nach dem Zufallsprinzip; einzig die Zugehörigkeit zum Fachgebiet Fachdidaktik Deutsch ist allen Arbeiten gemeinsam. 2 Die Arbeit erhebt daher keinerlei Anspruch auf Repräsentativit...

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