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Theoretische und applizierte Aspekte der Interkulturellen Kommunikation

Edited By Nina Niedermeyer and Hanna Pishwa

Dieser Sammelband bietet eine Auswahl aktueller Themen Interkultureller Kommunikation. Als Grundlage dienen Hofstedes Dimensionen, die in Bezug auf ihre Gültigkeit und Anwendbarkeit überprüft werden. Konfliktursachen wie Ethnozentrismus, das Fehlen eines adäquaten Verhandlungsstils sowie die Nicht-Berücksichtigung nonverbaler Kommunikation in interkulturellen Begegnungen werden erörtert. Darüber hinaus wird gezeigt, dass Besonderheiten einer Kultur sich in der Werbung sowie in Sprichwörtern wiederfinden lassen. Neben einer Übersicht über die japanische Kultur werden in diesem Band auch die Amish, Chinesen, Kroaten, Spanier und Saudis berücksichtigt.

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Einführung. Nina Niedermeyer

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11 Einführung Nina Niedermeyer Der vorliegende Sammelband soll einen Überblick über verschiedene Themen und Forschungsfelder in der Interkulturellen Kommunikation geben. Er dient als Grundlagenlektüre zur Einarbeitung in dieses Themengebiet und ist für Lehren- de als auch Studierende gleichermaßen geeignet. Als Einführung in die Interkulturelle Kommunikation liefert Gina Wiesweg (Kap. 1) eine kritische Betrachtung theoretischer Aspekte anhand einer empiri- schen Studie über die Gültigkeit des Hofstedschen Dimensionsmodells. Ihre Studie bringt neue Erkenntnisse mit sich, da sie zwar die noch heute grundsätz- liche Gültigkeit des Modells belegt, aber in Verbindung mit einem Kulturwandel stehende Einschränkungen liefert. Die folgenden vier Kapitel beschäftigen sich mit applizierten Aspekten, in- dem sie Probleme Interkultureller Kommunikation erörtern und Lösungsvor- schläge anbieten. Ausgehend von Wieswegs Ergebnissen beschreibt Grüger (Kap. 2) das Phänomen des Ethnozentrismus am Beispiel der Amish. Hilpert und Baumgarten (Kap. 3) betrachten interkulturelle Konflikte, deren Auslöser, Ursachen und Gründe sie unter Bezugnahme auf Hofstedes Modell aufzeigen. Sutula (Kap. 4) setzt die kulturellen Dimensionen mit nonverbaler Kommunika- tion in Beziehung. Dabrowski (Kap. 5) arbeitet die Besonderheiten interkulturel- ler Verhandlungen am Beispiel Chinas heraus. Anhand Hofstedes Dimension Kollektivismus versus Individualismus stellt Niedermeyer (Kap. 6) die japanische Kultur als Beispiel für ein kollektivisti- sches, hierarchisch strukturiertes Land vor. Die letzten drei Kapitel präsentieren Kommunikationsmittel, die die Beson- derheiten einer Kultur reflektieren. Drožđek (Kap. 7) vergleicht kroatische und deutsche Sprichwörter. Sie sucht nach Äquivalenten und überträgt die Botschaf-...

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