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Theoretische und applizierte Aspekte der Interkulturellen Kommunikation

Nina Niedermeyer and Hanna Pishwa

Dieser Sammelband bietet eine Auswahl aktueller Themen Interkultureller Kommunikation. Als Grundlage dienen Hofstedes Dimensionen, die in Bezug auf ihre Gültigkeit und Anwendbarkeit überprüft werden. Konfliktursachen wie Ethnozentrismus, das Fehlen eines adäquaten Verhandlungsstils sowie die Nicht-Berücksichtigung nonverbaler Kommunikation in interkulturellen Begegnungen werden erörtert. Darüber hinaus wird gezeigt, dass Besonderheiten einer Kultur sich in der Werbung sowie in Sprichwörtern wiederfinden lassen. Neben einer Übersicht über die japanische Kultur werden in diesem Band auch die Amish, Chinesen, Kroaten, Spanier und Saudis berücksichtigt.

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Ethnozentrismus am Beispiel der Amish. Janina Grüger

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43 Ethnozentrismus am Beispiel der Amish Janina Grüger Abstract Der Mensch existiert gleichermaßen als Individuum und als Teil einer Gruppe. Er zeigt Ein- stellungen und vertritt Ansichten, welche ihn als Individuum auszeichnen und welche er mit einer Gruppe teilt. Diese Zugehörigkeit zu einer Gruppe führt zu ethnozentrischen Tendenzen. Im Rahmen der Interkulturellen Kommunikation nimmt dieser Ethnozentrismus den Platz ei- nes Störfaktors ein. Das Vorhandensein von ethnozentrischen Einstellungen kann dabei nicht verhindert werden, denn sie sind allgegenwärtig. Nur der Grad des ethnozentrischen Denkens kann variieren, sodass die Kommunikation entweder gelingen oder misslingen kann. 1. Ethnozentrismus als Phänomen in der Interkulturellen Kom- munikation Unsere Welt ist geprägt von unbegrenzten Möglichkeiten. Jedem Menschen steht die ganze Welt offen und jeder ist überall zu Hause. In vielen Teilen der Welt ist Multikulturalismus vorherrschend. In dieser Situation ist es wichtig, dass jeder Mensch mit jedem anderen ungeachtet seiner ethnischen, nationalen oder auch religiösen Herkunft kommunizieren kann. Diese Interkulturelle Kommunikation birgt aber etliche Schwierigkeiten, welche es zu überwinden gilt. Der Ethnozentrismus steht dieser Überwindung jedoch im Weg. Für eine er- folgreiche Kommunikation zwischen unterschiedlichen Kulturen darf sich der Einzelne einer Kultur nicht verschließen, sondern er muss diese tolerieren, ver- stehen und berücksichtigen. Zudem sollte sich jeder auf den kulturellen Hinter- grund seines Gesprächspartners einstellen, um vorhandenes Misstrauen, Stereo- typen und Vorurteile aus dem Weg zu räumen, welche die Kommunikation er- heblich beeinträchtigen können. Um Kulturen besser verstehen und einsch...

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