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Rebellisch aus erkenntnistheoretischem Prinzip

Möglichkeiten und Grenzen angewandter Erkenntnistheorie

David Kergel

Das Buch präsentiert Forschungsergebnisse aus dem Forschungsfeld der angewandten Philosophie. Es wird untersucht, welche Möglichkeiten und Grenzen für das Modell einer anwendungsorientieren Erkenntnistheorie in Hinblick auf den Alltag bestehen. In Zeiten der Wirtschaftskrise kann der wachsende Leistungsdruck, der auf dem Individuum lastet, schnell zu einem Leidensdruck werden. Der Rückgriff auf eine angewandte Erkenntnistheorie macht es möglich, diesem Leidensdruck angemessen begegnen zu können. Die reflexiven Strategien einer angewandten Erkenntnistheorie versetzen das Individuum in die Lage, einen konstruktiven sowie souveränen Selbstbezug zu entwickeln. Der Fokus des Buches liegt auf einer genealogischen Rekonstruktion philosophiegeschichtlicher sowie sozio-kultureller Ursprünge einer angewandten Erkenntnistheorie. Anhand komparativer Studien, die ihren Ausgangspunkt in der Philosophie des Junghegelianers Max Stirner haben, wird die Vielfältigkeit moderner und post-moderner erkenntnistheoretischer Positionen untersucht. Hierbei steht deren «Praxistauglichkeit» im Sinne einer angewandten Erkenntnistheorie im Fokus.

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Inhaltsverzeichnis

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Einleitung ....................................................................................................... 9 Angewandte Transzendentalphilosophie oder „rebellisch aus erkenntnistheoretischem Prinzip“ ................................................................... 11 Transzendentalphilosophische Erkenntnistheorie ........................................... 12 „Rebellisch aus erkenntnistheoretischem Prinzip“ ......................................... 13 Methodologische Orientierung ........................................................................ 15 Erstes Kapitel Rationale Effizienz als Epistem bürgerlicher Gesellschaft ....................... 19 Einführung ....................................................................................................... 19 Sozioökonomische Bedingungen von gegenwärtigen Exklusionsprozessen .. 20 Rationale Effizienz als Epistem bürgerlicher Gesellschaft ............................. 24 Rationale Effizienz in Praxis ........................................................................... 25 Rechtsphilosophische Thematisierung des bürgerlichen Individuums .......... 28 Funktion und Exklusion .................................................................................. 35 Ethische Konzepte gegen eine rational effiziente Vereinnahmung des Individuums ..................................................................................................... 38 Konklusion ....................................................................................................... 42 Zweites Kapitel Stirners Kritik des bürgerlichen Individuums als Erzählmotiv in Travens Roman „Das Totenschiff“ .............................................................. 43 Einführung ....................................................................................................... 43 Annäherung an den Begriff „bürgerliche Gesellschaft“ ................................ 46 Selbstreflexivität als Merkmal für das bürgerliche Individuum ..................... 47 Stirners Kritik am Begriff des bürgerlichen Individuums .............................. 49 Travens Kritik des bürgerlichen Individuums als Erzählmotiv in „Das Totenschiff“ ............................................................................................ 53 Konklusion ....................................................................................................... 59 Drittes Kapitel Entsprechungen und Differenzen emanzipativer Sprachstrategien zwischen Stirner und Mallarmé ................................................................... 61 Einführung ....................................................................................................... 61 8Sprache und Identitätsgenese .......................................................................... 65 Mallarmés Emanzipationsmodell und Stirners Sprachstrategie ..................... 72 Mallarmés Sprachstrategie und Stirners Emanzipationsmodell ..................... 81 Konklusion ....................................................................................................... 87 Viertes Kapitel Stirner und Aristoteles: Ethik als Selbstverhältnis ................................... 89 Einführung ....................................................................................................... 89 Verzicht ontologischer Setzungen bei Stirner ................................................. 91 Verzicht ontologischer Setzungen bei Aristoteles ........................................... 92 Freiheit als Selbstverhältnis bei Aristoteles .................................................... 94 Freiheit als Selbstverhältnis bei Stirner ........................................................... 97 Billigkeit als pragmatische Utopie .................................................................. 98 Glückseligkeit als Lebenspraxis ...................................................................... 101 Eigenheit als Lebenspraxis .............................................................................. 103 Konklusion ....................................................................................................... 104 Ausblick .......................................................................................................... 107 Literatur ......................................................................................................... 109

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