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Abraham Geigers Wissenschaftsverständnis

Eine Studie zur jüdischen Rezeption von Friedrich Schleiermachers Theologiebegriff

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Imke Stallmann

Abraham Geiger ist vor allem als Reformrabbiner und damit als zentrale impulsgebende Persönlichkeit der jüdischen Reformbewegung des 19. Jahrhunderts bekannt. Er gehört aber auch zu den Gründungsgestalten der Wissenschaft des Judentums. Geiger konzipiert die Wissenschaft des Judentums als jüdische Theologie sowie als Motor für religiöse Reformen und orientiert sich dabei an Friedrich Schleiermachers Theologiebegriff. Diese Studie würdigt Geigers bisher vernachlässigte wissenschaftsprogrammatische Leistung, indem sie seinen Beitrag zur Entwicklung und Profilierung der Wissenschaft des Judentums beleuchtet. Hierfür analysiert sie Geigers Werk, rekonstruiert so sein Wissenschaftsverständnis und stellt dieses in den zeitgenössischen Kontext des innerjüdischen Gelehrtendiskurses und in Schleiermachers Neukonzeption der Theologie ein.

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Vorwort

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Die vorliegende Arbeit wurde im Wintersemester 2010/11 vom Fachbereich Erzie- hungs- und Kulturwissenschaften der Universität Osnabrück als Dissertation mit dem Titel „Abraham Geigers Wissenschaftsverständnis. Eine Studie zur Kon- zeptionalisierung, Institutionalisierung und Kontextualisierung der Wissenschaft des Judentums“ angenommen. Für die Drucklegung wurde die Promotionsarbeit geringfügig überarbeitet. Die Große Disputation fand am 15. August 2011 statt. Im Rückblick auf die vergangenen Jahre, in denen die Dissertation entstand, möchte ich am Ende all denen herzlich danken, die mich begleitet und unterstützt haben. Mein ganz besonderer Dank gilt meinem Doktorvater, Herrn Prof. Dr. Arnulf von Scheliha, der mich dazu ermutigte, diese Dissertation zu schreiben, mir mit konstruktiven Anregungen und Hinweisen stets hilfreich zur Seite stand und maßgeblich dazu beigetragen hat, dass die mitunter auch anstrengende Zeit für mich insgesamt eine erfüllende und interessante war. Herrn Prof. Dr. Martin H. Jung danke ich für die Erstellung des Zweitgutachtens. Weiterhin danke ich Herrn Prof. Dr. Ulrich Barth und Herrn Prof. Dr. Jörg Dierken für die Auf- nahme meiner Promotionsarbeit in die Schriftenreihe „Beiträge zur rationalen Theologie“. Frau Kathrin Kummer und Herrn Michael Rücker vom Peter Lang Verlag gilt mein Dank für die gute Zusammenarbeit im Zuge der Veröffentli- chung. Besonders danke ich meiner Familie und meinen Freunden, die mich auf unterschiedliche Weise immer wieder bestärkten und unterstützten sowie viel Verständnis für mein zeitintensives Promotionsprojekt zeigten. Ganz besonders danken möchte ich Almut Schrovenwever,...

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