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Bürgerstiftungen in Deutschland

Entwicklungen, Erfahrungen und Ausblicke

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Matthias Klein

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Bürgerstiftung als besonderer Ausgestaltungsform der Stiftung bürgerlichen Rechts. Von den Anfängen der Bürgerstiftung in Deutschland Ende des 20. Jahrhunderts, als die Idee aus den USA importiert wurde, wird die Entstehung und Entwicklung der Bürgerstiftungslandschaft umfassend dargestellt und ausgewertet. Im Rahmen der sich tatsächlich darstellenden Verhältnisse werden insbesondere bürgerstiftungsspezifische Rechtsfragen zur Gründung und Tätigkeit der Bürgerstiftung und ihrer Gremien aufgezeigt und praktische Lösungen angeboten. Diese Arbeit kann daher auch als Wegweiser für Neugründungen und Handbuch für bestehende Bürgerstiftungen dienen.

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4. Kapitel: Gründung der Bürgerstiftung; Auf- und Ausbau des Stiftungsvermögens

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Das vorangegangene Kapitel hat gezeigt, dass die Bürgerstiftung rechtstheore- tisch nur schwer in die bestehenden Strukturen einzubinden ist bzw. neue denk- strukturelle Wege gegangen werden müssen, um die rechtspolitisch gewollten Ausgestaltungsmöglichkeiten der Bürgerstiftung auf ein stiftungszivilrechtliches Fundament zu stellen. Das folgende Kapitel beschäftigt sich mit Fragen bezüg- lich der praktischen Tätigkeit von Bürgerstiftungen. Hierbei soll zunächst der Weg aufgezeigt werden, der von der Idee des Einzelnen oder einer Gruppe, eine Bürgerstiftung zu gründen, bis zu ihrer Anerkennung durch die Stiftungsauf- sichtsbehörde führt. Sodann werden einzelne ausgewählte steuerrechtliche Fragen in Bezug auf die Steuererleichterungen des Gemeinnützigkeitsrechts diskutiert, die insbesondere auch für Bürgerstiftungen Relevanz besitzen. Der letzte Ab- schnitt des Kapitels befasst sich mit dem Vermögensauf- und -ausbau der Bürger- stiftung. Insbesondere in Zeiten der Wirtschaftskrise stellt sich für viele Verant- wortliche die Frage nach sinnvollen Anlagemöglichkeiten und vor allem nach Haftungsrisiken in Zusammenhang mit Anlageverlusten. Da die Bürgerstiftung von ihrer Grundidee auf das Einwerben neuer Mittel ausgerichtet ist, sollen so- dann Spenden und Zustiftungen untersucht und der zwischen ihnen bestehende Unterschied aufgezeigt werden. Als gut geeigneter Weg, neue Stifter zu gewinnen, wird im Anschluss das Angebot von Treuhandstiftungen und Stiftungsfonds unter dem Dach der Bürgerstiftung dargestellt. § 10 Die Entstehung der Bürgerstiftung Am Anfang der Entstehung jeder Bürgerstiftung steht die Idee einer oder mehrerer Personen, „Gutes“ in ihrem direkten Umfeld zu bewirken. Beweggründe zu diesem Zweck,...

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