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Kinder- und Jugendliteratur in Medienkontexten

Adaption – Hybridisierung – Intermedialität – Konvergenz

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Edited By Gina Weinkauff, Ute Dettmar, Thomas Möbius and Ingrid Tomkowiak

TV-Serien, Filme und Computerspieladaptionen gehören ebenso wie Smartphones und Tablet-Computer heute zum Alltag von Kindern und Jugendlichen. Mit der Ausdifferenzierung der Medien wandeln sich kinder- und jugendliterarische Formen und Themen. Texte werden im Verbund produziert und vermarktet und im Medienzusammenhang rezipiert. Die Grenzen zwischen Produktion und Rezeption, aber auch zwischen den Medien werden offener. So werden kinder- und jugendliterarische Stoffe häufig medienübergreifend entwickelt. Nicht zuletzt zeigen sich die Austauschprozesse in vielfältigen intertextuellen Bezügen, in denen die Kinder- und Jugendliteratur auf andere Medien verweist. Die Beiträge des vorliegenden Bandes beleuchten die skizzierten Phänomene mit ihren ökonomischen, ästhetischen, individuellen und didaktischen Aspekten und Konsequenzen. Dabei werden sowohl historische Entwicklungen als auch aktuelle Perspektiven betrachtet.

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Erzählen zwischen Wort, Bild und Film. Mediale Synergien und Medienwechsel bei Brian Selznicks The Invention of Hugo Cabret (Petra Schrackmann)

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Erzählen zwischen Wort, Bild und Film. Mediale Synergien und Medienwechsel bei Brian Selznicks The Invention of Hugo Cabret Petra Schrackmann „Ich wollte kein Bilderbuch“ betitelt Amazon.de-Userin „Erika“ ihre Kundenre- zension der deutschen Ausgabe von Brian Selznicks illustriertem Roman The Invention of Hugo Cabret (2007)73 und argumentiert: Von dem Kinofilm in 3D war ich total begeistet. Deshalb habe ich das Taschenbuch bestellt und wollte es verschenken. Über 500 Seiten, da hat eine Leseratte lange zu lesen, dachte ich. Doch als ich das Taschenbuch in den Händen hielt und durchblät- terte war ich doch sehr enttäuscht. Wenn ich ein Roman bestelle, dann will ich kein Bilderbuch haben. Klar waren die Bilder interessant, aber bei so wenig Text, hört der Spaß auf. (Amazon-Kundenreview „Erika“ 2012) „Erika“ bewertet das Buch entsprechend auch nur mit einem von fünf Sternen und hat das Buch, wie sie weiter schreibt, prompt wieder an den Verkäufer zu- rückgeschickt. Auch Rezensentin „kleinbrina“ hatte im Vorfeld gänzlich andere Erwartun- gen an das Buch, kann ihm aber immerhin drei Sterne geben und attestiert ihm im Titel ihrer Rezension: „Gute Geschichte, leider viel zu wenig Text“. „kleinbrina“ drückt ihre enttäuschten Erwartungen bei der Lektüre des Romans folgendermaßen aus: Von den knapp 550 Seiten gibt es gerade einmal knapp 150–200 Seiten Text, die noch nicht einmal vollkommen ausgefüllt sind. Stellenweise hätte ich die Bilder lie- ber in Textform erlebt, weil die Geschichte dann noch mehr Schwung gehabt...

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