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Stadtdispositive der französischen Literatur

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Sven Thorsten Kilian

Dispositive zeichnen sich aus durch einen phantasmatischen und affektorientierten Bezug, den das Subjekt zu ihnen herstellt und in dem es sich konstituiert. Dispositive stellen das Movens zur Verfügung, das zur immer neuen Aktualisierung dieses Bezugs verführt. Paris, Berlin, Charleroi – die Beiträge dieses Bandes lassen die Stadt als Dispositiv der Literatur zutage treten. Sie verhandeln dessen Hybridität und Heterogenität, sie reflektieren es als Produktions- und Rezeptionsstätte von Literatur, Philosophie und Kritik. Schriftsteller erfinden und zerstören Städte. Ihre Texte sind auch dort städtisch, wo gar nicht von der Stadt gesprochen wird. Die Stadt als Dispositiv manifestiert sich auch als Non-Dit des literarischen und philosophischen Diskurses.

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Zu den Autorinnen und Autoren

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Inga Baumann (Dr. phil.) studierte in Paris, Köln, Barcelona und Bonn. 2003 machte sie ihren Magister Artium in Romanistik und Komparatistik an der Rheinischen Friedrich- Wilhelms-Universität Bonn. Seit Oktober 2004 arbeitet sie am literaturwissenschaftlichen Lehrstuhl von Prof. Wolfgang Matzat (Französisch und Spanisch) an der Eberhard Karls Uni- versität Tübingen. Dort promovierte sie 2010 mit einer Dissertation zur modernen französi- schen Lyrik. Momentan bereitet sie eine Habilitation mit dem Arbeitstitel Plurale Erinne- rung. Die Aneignung der jüngeren Geschichte im spanischen, katalanischen und galicischen Gegenwartsroman vor. Publikationen (Auswahl): Baumann, Inga: Räume der rêverie. Stimmungslandschaft und paysage imaginaire in der französischen Lyrik von der Romantik bis zum Surrealismus (Reihe: Études littéraires françaises 76). Tübingen 2011; „„Rosalía y el modelo lamartiniano del romanticismo““. In: Johannes Kabatek/Aitor Rivas (Hrsg.): Rosalía. Voces galegas e alemás. Tübingen 2011, 37–– 67; „„‚‚Rêve‘‘ und ‚‚rêverie‘‘. Zwei Typen der lyrischen Imagination am Beispiel einiger Illumi- nations Arthur Rimbauds““. In: Susanne Goumegou/Marie Guthmüller (Hrsg.): Traumwissen und Traumpoetik in Frankreich, Italien und Deutschland seit 1800. Würzburg 2011, 43––66. E-Mail: inga.baumann@uni-tuebingen.de Thomas Edeling (M.A.) studierte zunächst Romanistik und Wirtschaftswissenschaften in Bayreuth, danach „„Interkulturelle Deutsch-Französische Studien““ an den Universitäten Aix- Marseille und Tübingen. Zur Zeit arbeitet er an der Justus-Liebig-Universität Gießen an einer kulturwissenschaftlichen Dissertation über den Akt der Vorspiegelung in der Prosa von Julien Green. Er ist Mitglied des „„International Graduate Centre for the...

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