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Translationswissenschaftliches Kolloquium II

Beiträge zur Übersetzungs- und Dolmetschwissenschaft (Köln/Germersheim)

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Barbara Ahrens, Silvia Hansen-Schirra, Monika Krein-Kühle and Michael Schreiber

Nach dem Erscheinen des Bandes Translationswissenschaftliches Kolloquium I (2009) geht die Veröffentlichung von Beiträgen zur Übersetzungs- und Dolmetschwissenschaft in die zweite Runde. Die Beiträge dieses Bandes basieren wiederum auf Vorträgen, die am Institut für Translation und Mehrsprachige Kommunikation der Fachhochschule Köln sowie am Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft der Universität Mainz in Germersheim gehalten wurden. Der Band ist den folgenden Rahmenthemen gewidmet: Translation und Philosophie, Community Interpreting: Dolmetschen im medizinisch-sozialen Bereich, Translationstechnologien, korpusbasierte Translationswissenschaft sowie multimediale Übersetzung.

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Christoph Rösener: Linguistisch intelligente Lehr-/Lernmodule für die Übersetzerausbildung

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247 Christoph Rösener Linguistisch intelligente Lehr-/Lernmodule für dieÜbersetzerausbildung 1 Einführung Internet-Lehr- und Lernmodule für die Übersetzer- und Dolmetscherausbildung beschränken sich bzgl. interaktiver Komponenten bisher auf Übungsformen, die weitestgehend durch die technischen Möglichkeiten der verschiedenen Lernplatt- formen vorgegeben sind. Hierbei sind Übungsformen zu unterscheiden, die eine automatische Bewertung/Korrektur durch das System erlauben bzw. Übungen, bei denen dies durch Tutoren erfolgt. Im letzteren Fall müssen die eingegebenen Daten an die zuständigen Tutoren/Dozenten übermittelt werden. Nach einer ma- nuellen Auswertung werden die Ergebnisse zurück an die Studierenden gesandt bzw. in einem Bewertungssystem erfasst. Handelt es sich hingegen um Aufga- ben, bei denen die Bewertung durch eine Maschine erfolgt, so ist die Auswahl der möglichen Übungstypen sehr einschränkt. Beispielhaft sind an dieser Stelle Begriffs- und Definitionsabfragen, Auswahlfragen (Single- bzw. Multiple- Choice-Übungen), Lückentextübungen, Textrekonstruktion sowie Wortstel- lungsaufgaben u.v.a. zu nennen. Eines haben alle vorgenannten Übungstypen jedoch gemeinsam: Erlerntes in Textform kann nur bedingt maschinell geprüft und bewertet werden. Frei eingegebene Texte können i. d. R. nur durch einen Tutor bewertet werden. Eine automatische Bewertung/Evaluierung von frei ein- gegebenen Texten im Hinblick auf Sprach- bzw. Übersetzungsqualität ist z. Zt. noch nicht möglich. In dem vorliegenden Beitrag soll eine Software vorgestellt werden, die mit Hilfe von computerlinguistischen Methoden eine automatische Evaluierung/Korrektur von frei eingegebenen Texten/Übersetzungen ermöglicht. Mit Hilfe computer- linguistischer Analyseprogramme werden dabei sowohl von Studierenden einge- gebene Texte sowie von Tutoren hinterlegte Fehlerstrukturen und Musterl...

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