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Schreiben für den Hof als Weg in den Hof

Der "Pentalogus </I>des Enea Silvio Piccolomini (1443)

Kristina Wengorz

Der Pentalogus ist die erste Schrift, die der Sekretär und poeta laureatus Enea Silvio Piccolomini (Pius II.) am Hof Friedrichs III. verfasste. Er ist Ausdruck seines humanistischen Selbstverständnisses. In Dialogform schildert Enea Silvio ein fiktives königliches Ratsgespräch über die Themen Hof und Fürst sowie Kirche und Reich. Damit will er am Hof ein erweitertes Bewusstsein für die Bedeutung des Humanismus wecken und sich selbst sozial und politisch neu positionieren: Künftig will (und wird) er hier vor allem als Gesandter, Redner und königlicher Rat wirken. Die Frage nach den Funktionen des Humanismus lenkt bei der Analyse und Interpretation der literarischen Form und der Themen des Pentalogus den Blick auf Enea Silvio und die Leser des Dialoges («den Hof») gleichermaßen.

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Vorwort

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Die vorliegende Arbeit wurde im Wintersemester 2010/2011 am Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften der Freien Universität Berlin als Dissertation angenommen. Für den Druck wurde sie leicht überarbeitet. Vielen Menschen ist an dieser Stelle zu danken: Mein besonderer Dank gilt meinem Doktor vater, Herrn Prof. Dr. Matthias Thumser, der mit viel Geduld und Einsatz die Fertig- stellung der Arbeit über die Jahre gefördert hat. Danken möchte ich daneben meinem Zweitgutachter, Herrn Prof. Dr. Helmrath, für sein Interesse und vielerlei Hilfestellung, und den Mitgliedern meiner Promotionskommission, Herrn Prof. Dr. Stefan Esders, Herrn Prof. Dr. Ernst Baltrusch und Herrn Dr. Andreas Fischer. Herrn Dr. Christoph Schingnitz danke ich für seine stete Bereitschaft, mir schon vorab Einblick in die Edition zu gewäh- ren. Den Mitgliedern des Forschungscolloquiums von Herrn Prof. Dr. Thumser verdanke ich viele Anregungen und Hinweise. Viele von ihnen waren mir gute Weggefährten und anregende Diskussionspartner. Ich möchte mich bei meinen Freunden bedanken, die mich über die Jahre begleitet und unterstützt haben. Stellvertretend seien hier nur all jene genannt, die sich um die Korrektur meiner Abgabeversion verdient gemacht haben: Bettina Bressel, Adina Dürrwald, Angela Hanft, Matthias Helms, Clara Kollmorgen, Ariane Kwiet, Rainer Ludwig, Andreas Ottens, Laura Rischbieter, Karsten Schröder, Robert Seguin, Sara Spranger und Ariane Wessel. Und schließlich gibt es zwei Menschen, ohne die diese Arbeit nie entstanden, ge- schweige denn fertig geworden wäre: meine Mutter, Gabriela Sellmer, und meinen Mann, Lutz Victor Wengorz. Ohne Euch hätte ich...

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