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Regionale wirtschaftliche Integration und die Europäische Union

Eine Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung der Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen mit den Staaten des westlichen Balkans

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Tobias Wagner

Der regionalen wirtschaftlichen Integration kommt in der Europäischen Union ein besonders hoher Stellenwert zu. Die EU selbst gilt als Musterbeispiel einer regionalen Integrationszone. Aber auch in ihren Außenbeziehungen ist sie treibende Kraft beim Abschluss von regionalen Handelsabkommen. Diese Arbeit betrachtet deshalb das internationale Phänomen der regionalen wirtschaftlichen Integration aus einer primär europäischen Perspektive. Es stellt sich etwa die Frage nach den Vertragsschlusskompetenzen der EU im Verhältnis zu den Mitgliedstaaten. Des Weiteren behandelt die Arbeit die Einbeziehung nichtökonomischer Bestimmungen in regionale Handelsabkommen der EU. Als Beispiel aktueller Integrationsbestrebungen werden die Beziehungen der Union zu den Staaten des westlichen Balkans untersucht.

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Vorwort des Herausgebers

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Die regionale wirtschaftliche Integration besitzt in der Europäischen Union ei- nen besonders hohen Stellenwert. Dies ist schon deshalb nicht verwunderlich, weil die Europäische Union selbst als Musterbeispiel einer regionalen Integrati- onszone gilt, die weltweit ihresgleichen sucht. Daher ist die Europäische Union auch in ihren Außenbeziehungen eine treibende Kraft beim Abschluss von regi- onalen Handelsabkommen. Dabei stellt die Integration mit der europäischen Umgebung in Form von Assoziierungsabkommen, die über rein handelspoliti- sche Übereinkünfte hinausgehen, einen Schwerpunkt dar. Durch sie werden en- ge Partnerschaftsverhältnisse geschaffen, deren Ziel in manchen Fällen auch ein Beitritt zur Europäischen Union ist. Bei der regionalen wirtschaftlichen Integra- tion geht es um eine wirtschaftliche Zusammenarbeit, Koordinierung und präfe- renzielle Behandlung innerhalb eines eng begrenzten Kreises von Staaten oder Staatengruppen. Tobias Wagner nimmt sich mit seiner Abhandlung der regiona- len wirtschaftlichen Integration in Bezug auf die Europäische Union an und be- leuchtet dabei insbesondere die Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen mit den Staaten des westlichen Balkans. Nach einer gelungenen Einleitung ist der erste Teil der Arbeit den Grundlagen des Phänomens der regionalen wirtschaftlichen Integration gewidmet. Der zwei- te Abschnitt beschäftigt sich mit der Rolle der Europäischen Union auf dem Ge- biet der regionalen wirtschaftlichen Integration. Der abschließende dritte Teil ist den speziellen Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen mit den Staaten des westlichen Balkans gewidmet. Eine prägnante Zusammenfassung, innerhalb de- rer die wichtigsten Ergebnisse in zehn Thesen hervorgehoben werden, rundet die Arbeit ab. Diese Zusammenfassung wird in englischer...

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