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Governance von A bis Z

Sozialwissenschaftliches Glossar mit den Schwerpunkten Governance- und Systemtheorie

Bernhard Seyr

Governance beschäftigt sich mit der Steuerung komplexer Systeme, stützt sich auf systemisches Denken und ist zugleich strukturierend und handlungsorientiert. Das Zusammenspiel von struktureller und praktischer Governance ergibt eine bessere Performance der jeweiligen Systeme. Dieses Glossar versteht sich als kompaktes Nachschlagewerk, das klare Definitionen von bisher unscharf umrissenen Begrifflichkeiten aus den Themenfeldern rund um Governance bietet und damit einen essentiellen Beitrag zur Begriffsbildung innerhalb des wissenschaftlichen Diskurses leistet. Kurze, leicht verständliche Erklärungen zu ausgewählten Stichwörtern richten sich an ein Fachpublikum ebenso wie an interessierte Laien. Unter besonderer Berücksichtigung der Sozialwissenschaften bereichert dieses Lexikon die aktuelle Governance-Diskussion.

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Governance von A bis Z

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A A2A. Administration to Admini­ stration. Zusammenarbeit zweier Verwaltungsstellen bzw. öffentli­ cher Einrichtungen. ABC-Analyse. Verfahren zur Her­ ausarbeitung der für eine Organi­ sation wichtigsten oder wertvolls­ ten Produkte, Dienstleistungen, Lagerbestände, Kunden, Geschäfts­ oder Tätigkeitsfelder (hier kurz: Wertträger). Mengen- und wert­ mäßige Kriterien der Klassifikati­ on können dabei sein: Umsatz, Ma­ terialeinsatz, Wert, Gewinn, De­ ckungsbeitrag, Kosten und dgl. Die Wertträger werden nach ihrer Be­ deutung in drei Bereiche einge­ teilt: A-Bereich: die aus der Sicht der jeweiligen Organisation wichtigs­ ten Wertträger. B-Bereich: die weniger wichtigen Wertträger bzw. die Wertträger von mittlerer Wichtigkeit. C-Bereich: die relativ unbedeuten­ den Wertträger. Ablaufdiagramm. Grafische Dar­ stellung des Ablaufes eines Pro­ zesses. Andere Bez.: Flow chart. Ablauforganisation. Teilgebiet der Organisation, das sich mit der räumlichen und zeitlichen Folge des Zusammenwirkens von Men­ schen, Betriebsmitteln und Ar­ beitsgegenständen bzw. Informa­ tionen beim Erfüllen von Arbeits­ aufgaben befasst. Sie besteht in der Planung, Gestaltung und Steu­ erung von Arbeitsabläufen. Accountability. Engl. für: Verant­ wortung, Haftung, Rechenschafts­ pflicht. Verpflichtung einer Organi­ sation zur Rechenschaft über die (verantwortungsvolle) Zielerfül­ lung gegenüber der Öffentlichkeit. Acquis communautaire. Frz.: Er­ rungenschaften der Gemeinschaft. Man versteht darunter die Ge­ samtheit aller Rechtsakte, welche für die Mitgliedstaaten der Euro­ päischen Union verbindlich sind. Im Falle eines EU-Beitritts muss ein Staat den A. c. übernehmen, wobei fallweise bestimmte Aus­ nahmen oder Übergangsregelun­ gen vereinbart werden können. Adhocracy. Engl., Kunstwort aus „ad hoc" (lat...

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