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Eine Analyse der Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) unter besonderer Berücksichtigung des Gläubigerschutzes

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Marcus Jerg

Diese Abhandlung befasst sich mit der rechtlichen Einordnung der in § 5a GmbHG normierten Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) in das bestehende Gesellschaftsrecht und beleuchtet mögliche Risiken für die Gesellschaftsgläubiger. Der Autor setzt sich unter anderem mit der Kritik an der Absenkung des gesetzlichen Mindeststammkapitals sowie den Rechtsfolgen einer fehlerhaften Bezeichnung der UG (haftungsbeschränkt) auseinander. Den Schwerpunkt der Abhandlung bildet die Untersuchung von systematischen Schwächen und Umgehungsstrategien im Zusammenhang mit der gesetzlichen Pflicht zur Bildung einer Gewinnrücklage. Als Lösungswege diskutiert der Autor beispielsweise erweiterte Offenlegungspflichten, die Nachrangigkeit von Gesellschafterforderungen im Insolvenzverfahren sowie die Haftung des Geschäftsführers wegen Insolvenzverursachung.

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Inhaltsverzeichnis

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Abkürzungsverzeichnis ....................................................................................... 17 1. Kapitel Einführung ..................................................................................... 21 A. Gesetzgebungshistorie und Systematik ..................................................... 22 B. Gegenstand und Ziel der Arbeit ................................................................. 24 2. Kapitel Rechtliche Rahmenbedingungen ................................................... 29 A. Wettbewerb der Gesellschaftsrechtsformen .............................................. 29 I. Die Niederlassungsfreiheit in der Rechtsprechung des EuGH ........... 30 1. Die Rechtslage nach der traditionellen Sitztheorie ............................. 30 2. Der Übergang zur Gründungstheorie in der Rechtsprechung des EuGH ............................................................ 32 II. Auswirkungen auf das deutsche Gesellschaftsrecht ............................ 34 1. Scheinauslandsgründungen – das „Limited“-Problem ........................ 35 2. Verbleibender Spielraum für einzelstaatliche Rechtsordnungen ........ 37 (a) Wegzugsfreiheit nach Daily Mail und Cartesio ............................ 38 (b) Anwendung der Sitztheorie auf Nicht-EU-Staaten ....................... 39 (c) Flucht in das Insolvenz- oder Deliktsrecht ................................... 40 III. Ergebnis ............................................................................................... 41 B. Das MoMiG ............................................................................................... 42 I. Modernisierung des GmbH-Rechts ..................................................... 44 1. Deregulierung ...................................................................................... 44 (a) Vereinfachtes Gründungsverfahren .............................................. 44 (b) Öffentlich-rechtliche Genehmigung ............................................. 45 (c) Wahl des Verwaltungssitzes ......................................................... 45 (d) Geschäftsanteile ............................................................................ 46 2. Modernisierung im weiteren Sinn ....................................................... 46 (a) Gesellschafterliste ......................................................................... 46 (b) Gutgläubiger Erwerb von Gesellschaftsanteilen ........................... 47 (c) Genehmigtes Kapital ..................................................................... 48 II. Missbrauchsbekämpfung ..................................................................... 48 1. Bestellungshindernisse für Geschäftsführer ........................................ 49 8 2. Inländische Geschäftsadresse .............................................................. 49 3. Führungslosigkeit der Gesellschaft ..................................................... 50 III. Die Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) ........................... 51 1. Allgemeines ......................................................................................... 51 2. Normzweck .......................................................................................... 54 3. Aktuelle Zahlen ................................................................................... 55 C. Das deutsche Gläubigerschutzsystem ........................................................ 56 I. Das Gläubigerschutzsystem des GmbHG im Allgemeinen ................ 57 II. Das Gläubigerschutzsystem unter Berücksichtigung von § 5a GmbHG ................................................................................. 59 D. Zusammenfassung und Ausblick ............................................................... 62 3. Kapitel Die Gründung der UG ................................................................... 63 A. Der Verzicht auf ein nennenswertes Mindeststammkapital ...................... 63 I. Das Stammkapital der UG...

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