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Minderheit(en): Fremd? Anders? Gleich?

Beiträge zum XXVII. Forum Junge Romanistik in Regensburg (15.-18. Juni 2011)

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Edited By Julia Blandfort, Magdalena Silvia Mancas and Evelyn Wiesinger

Die Beiträge zum XXVII. Forum Junge Romanistik «Minderheit(en): Fremd? Anders? Gleich?» führen die Schriftenreihe Forum Junge Romanistik, die seit 2012 im Peter Lang Verlag erscheint, fort. Im Spannungsfeld zwischen Fremdem und Eigenem, Anpassung und Abgrenzung, spielen Minderheiten im gesellschaftlichen, wissenschaftlichen und bildungspolitischen Diskurs aktuell eine große Rolle. Dieser Tendenz folgt dieser Band aus einer romanistischen Perspektive. In zwei Themenblöcken beschäftigen sich die Autorinnen und Autoren aus den romanistischen Disziplinen der Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaft ebenso wie der Fachdidaktik mit dem Thema Minderheiten. Das erste Themenfeld «Identitäten der Fremde – Fremde Identitäten» widmet sich den Zusammenhängen zwischen Identität, Kultur und Sprache sowie kollektiver und individueller Minderheitenerfahrung. Im zweiten Teil des Bandes «Migrationen: Minderheiten zwischen Annäherung und Abgrenzung» liegt der Schwerpunkt auf Minderheitenkonstellationen, die durch Migration entstanden sind. Untersucht werden neben poetologischen und ästhetischen Fragestellungen auch (sozio-)linguistische Konsequenzen von Migration.

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Die Sapir-Whorf-Hypothese am Beispiel von Embera und Bogotanern in Kolumbien: Theresa Schwarz (Mainz)

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63 Die Sapir-Whorf-Hypothese am Beispiel von Embera und Bogotanern1 in Kolumbien Theresa Schwarz (Mainz) El siguiente artículo trata sobre la correspondencia entre los campos semánticos del cuerpo humano y la vivencia encontrada en la lengua hablada por la etnia de los Embera en el Chocó colombiano. El análisis del material se realizó basándose en el Principio de Relatividad Lingüística de la weaker version de la hipótesis de Sapir-Whorf, teniendo en cuenta ciertos aspectos de la cultura y de las creencias de los Embera. Como dicha correspondencia no se ha podido confirmar para el grupo de referencia de los bogotanos, nuestro análisis apoya el Principio de Relatividad Lingüística en el marco del material tratado. Adicionalmente, se ha completado el trabajo analizando el uso de metáforas. 1. Datenerhebung und Fragestellung Dieser Artikel entstand auf der Basis einer Datenerhebung2 im Jahr 2009, die im Rahmen eines Feldaufenthaltes im kolumbianischen Chocó3 durchgeführt wurde. Ziel dieses Aufenthaltes war herauszufinden, ob und inwieweit bei der Varietät des Embera,4 das in der Siedlung Comun- 1 Aufgrund der einfacheren Darstellung wurde auf die Nennung der männlichen und weiblichen Formen verzichtet. Die weibliche Bevölkerung wurde selbstverständlich trotzdem mitgedacht. 2 Diese Datenerhebung bestand u.a. aus sechs qualitativen Interviews mit Embera und sieben qualitativen Interviews mit Bogotanern aus verschiedenen Alters- und Berufsgruppen. Außerdem wurde in der Comunidad del Guamo während des dortigen Aufenthalts von knapp zehn Tagen eine teilnehmende Beobachtung durchgeführt. Der...

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