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Open Access im Wissenschaftsbereich

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Michael Link

Angesichts der Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologien in den letzten Jahrzehnten gewinnt die Erstellung, Verarbeitung und Speicherung von elektronischen Informationen zunehmend an Relevanz. Aufgrund von Privatisierung und Kommerzialisierung des Gutes Information besteht aber die Gefahr einer asymmetrischen Informations- und Wissenslage der Gesellschaft. Als Lösung dieser Wissenskluft wird der allgemeine freie Zugang – Open Access – zu Wissen diskutiert. Konkret ist Open Access eine Bewegung, die einen unentgeltlichen Zugang zu wissenschaftlichen Informationen für jeden Interessierten ohne softwaretechnische Zugangshürden fordert. Der Autor beschreibt den historischen und gesellschaftlichen Hintergrund der Open-Access-Bewegung, zeigt die bisherigen Meilensteine von Open Access auf und untersucht Vor- und Nachteile. Er stellt zudem die aktuellen de lege ferenda-Vorschläge – eine Zwangslizenz, eine Anbietungspflicht (§ 43 Abs. 2 UrhG-E), ein Zweitveröffentlichungsrecht (§ 38 Abs. 1 Satz 3 UrhG-E) und eine Schrankenregelung (§ 52c UrhG-E) – vor und unterzieht diese Regelungen einer rechtlichen Prüfung. Der Autor kommt zu dem Ergebnis, dass lediglich das Zweitveröffentlichungsrecht eines Urhebers verfassungskonform ist.

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Vorwort

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Die vorliegende Arbeit wurde im Wintersemester 2012 vom Fachbereich Rechts- wissenschaften der Friedrich Alexander Universität Erlangen-Nürnberg als Dis- sertation angenommen. Die Disputation fand am 30.01.2013 statt. Ich danke vor allem dem Mitherausgeber der „Erlanger Schriften zum Öffent- lichen Recht“, meinem verehrten Doktorvater und Erstgutachter Prof. Dr. Max- Emanuel Geis. Er machte mich auf die kontrovers diskutierten und noch offenen rechtlichen Fragen im Zusammenhang mit Open-Access-Veröffentlichungen aufmerksam. Ihm danke ich nicht nur für seine wertvollen Denkanstöße, sondern vor allem auch für seine konstruktive Diskussionsbereitschaft und die Aufnahme in die vorbezeichnete Schriftenreihe. Sein unglaubliches Engagement und diese lehrreiche Zeit werden mir stets in bester Erinnerung bleiben. Zugleich gebührt Herrn Dr. Daniel Krausnick für die zeitnahe Zweitbegut- achtung und die Teilnahme als mündlicher Prüfer großer Dank. Des Weiteren danke ich dem Dekan der Rechts- und Wirtschaftswissen- schaftlichen Fakultät und Sprecher des Fachbereichs Rechtswissenschaften, Herrn Prof. Dr. Bernhard W. Wegener, der nicht nur sehr kurzfristig als Prüfer zur Verfügung stand, sondern auch den Prüfungsvorsitz übernahm. Gleicher Dank geht an Prof. Dr. Heinrich de Wall als dritten mündlichen Prüfer. Nur durch die unbedingte Unterstützung meiner Frau und meiner Eltern in je- der Hinsicht konnte ich diese Arbeit anfertigen. Bei Ihnen möchte ich mich ganz besonders bedanken. Ihnen ist dieses Buch gewidmet.

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