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Dämon und Charisma bei Goethe

Ein zentrales Begriffsfeld in Goethes spätem Weltbild

Jana Jäger

Goethes spätes Weltbild, das wesentlich vom Phänomen des Dämonischen geprägt ist, wird in diesem Buch als Ausgangspunkt für bestimmte Ideenräume der modernen Theorie- und Diskursbildung gesehen. Es wird gezeigt, wie sich die Goethesche Vision des Dämonischen auf den heutigen Charisma-Begriff auswirkt und als dessen Grundlage gesehen werden kann. Zuerst werden die Begriffe «Dämon» und «dämonisch» analysiert, um dann in einem zweiten Schritt kenntlich zu machen, wie diese Begrifflichkeiten mit dem heutigen Charisma-Begriff in Verbindung stehen. Ziel des Buches ist es zu zeigen, dass der Charisma-Begriff Max Webers seinen geistesgeschichtlichen Ursprung nicht allein in der Antike und im frühen Christentum hat, sondern dass es Goethe war, der diesen Horizont über seine Vision des Dämonischen in die moderne Welt einführt.

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Vorbemerkung

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Mein Dank gilt an erster Stelle meinem Doktorvater, Herrn Professor Dr. Christian Schärf, der mir mit seiner langjährigen Beratung und Betreuung stets zur Seite stand, der die Fertigstellung meiner Arbeit wesentlich durch motivie- rende fachliche Gespräche beeinflusst hat und durch dessen Hilfe ich im Bereich des universitären Lehrens Erfahrungen sammeln konnte. Ich bedanke mich vielmals bei Herrn Professor Dr. Matthias Bauer für seine Hilfsbereitschaft, für seine fachkompetenten Ratschläge zum Thema und schließ- lich dafür, dass er mich mit Engagement im Bereich des wissenschaftlichen Publizierens unterstützt hat. Ferner sei dem Graduiertenkolleg Mainz gedankt, das mich zwei Jahre lang durch ein Stipendium finanziell gefördert und so die Veröffentlichung dieser Arbeit unterstützt hat. Herzlich danke ich meinen Eltern und Großeltern, die mich stets in meiner Arbeit bestärkt haben, insbesondere meinem Vater, der mich fortwährend durch sein Interesse an meiner Arbeit und durch wertvolle Anregungen motivieren konnte. Heidenrod, im September 2012 Jana Jäger 8

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