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Der traurige Clown

Kurt Tucholskys Weg in das Schweigen

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Michael Segner

Kurt Tucholsky war einer der bekanntesten und wichtigsten politischen Publizisten und Satiriker der Weimarer Republik. Seine Beiträge entlarvten die Machenschaften der konservativen preußisch-deutschen Eliten in Politik, Justiz und Militär, die mit Hartnäckigkeit daran arbeiteten, die ungeliebte Demokratie zu einer Farce werden zu lassen. Tucholsky konnte mit den Tausenden von Beiträgen, die er während der kurzen Jahre der Weimarer Zeit in den unterschiedlichsten Zeitungen veröffentlichte, jedoch nicht den Rechtsruck und schließlich das Abgleiten in die Diktatur verhindern. Desillusioniert von der Wirkungslosigkeit seines Engagements für Demokratie, Menschenrechte und Gerechtigkeit verstummte der Autor und wählte schließlich, im Bewusstsein seines völligen Versagens, den Suizid. In dieser Veröffentlichung wird Tucholskys Weg in das Schweigen nachgezeichnet und den Gründen für sein Verstummen nachgegangen, welche nicht allein in dem Gefühl der Hoffnungslosigkeit zu suchen sind.

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2Michael Segner studierte Germanistik und Publizistik an der Freien Uni- versität Berlin und promovierte mit einer Arbeit über Kurt Tucholsky an der Universität Breslau. Mehrere Jahre war er als Lektor und Journalist in Deutschland, Polen und Österreich tätig. Zurzeit lebt er in Hamburg und arbeitet als Dozent für Deutsch als Fremdsprache an diversen Sprach- und Kulturzentren. Forschungsschwerpunkte: deutsche Literatur der Weimarer Republik, deutsche Romantik und die neueste deutsche Prosa. Kurt Tucholsky war einer der bekanntesten und wichtigsten politischen Publizisten und Satiriker der Weimarer Republik. Seine Beiträge entlarv- ten die Machenschaften der konservativen preußisch-deutschen Elite in Politik, Justiz und Militär, die mit Hartnäckigkeit daran arbeiteten, die ungeliebte Demokratie zu einer Farce werden zu lassen. Tucholsky konnte mit den Tausenden von Beiträgen, die er während der kurzen Jahre der Weimarer Zeit in den unterschiedlichsten Zeitungen veröffentlichte, jedoch nicht den Rechtsruck und schließlich das Abgleiten in die Diktatur verhindern. Desillusioniert von der Wirkungslosigkeit seines Engagements für Demokratie, Menschenrechte und Gerechtigkeit verstummte der Autor und wählte schließlich, im Bewusstsein seines völligen Versagens, den Suizid. In dieser Veröffentlichung wird Tucholskys Weg in das Schweigen nachgezeichnet und den Gründen für sein Verstummen nachgegangen, welche nicht allein in dem Gefühl der Hoffnungslosigkeit zu suchen sind. www.peterlang.de ISBN 978-3-631-63953-5 M ic ha el S eg ne r · D er tr au rig e C lo w n – Ku rt T uc ho ls ky s W eg in...

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