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Goethes «Faust» in Hollywood

Motive der Tragödie und des Themas in ausgewählten Filmen

Sven-Ole Andersen

Gerade Goethes Faust eignet sich als Vorlage für Hollywoodfilme. Allerdings handelt es sich dabei um Adaptionen und Transformationen der Thematik, nicht um direkte Übernahmen. Gründe dafür liegen u. a. in den unterschiedlichen politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Situationen, die das Deutschland der Goethezeit und das moderne Amerika kennzeichnen. Doch wie schon im Faust zählen heute die positive Auflösung des Konfliktes und eine Liebesbeziehung zu den Bestandteilen eines modernen Hollywoodfilms. Ziel des Buches ist es daher, den Zusammenhang zwischen dem literarischen Werk Faust, in der Version von Johann Wolfgang von Goethe, und amerikanischen Filmversionen darzustellen, die den Pakt des modernen Subjekts mit dem Teufel beinhalten oder bei denen es sich um eine Variation des Faustthemas handelt. Dabei soll deutlich werden, dass diese modernen amerikanischen Filme sich bei der Abbildung problematischer aktueller Gesellschaftsentwicklungen in Amerika auf die Faustproblematik stützen, die bereits von Goethe beschrieben wurde, jedoch keine identischen Übernahmen sind.

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Wie man weiß, sind es nicht nur der Autor oder die Autorin, die ein Buch zu- stande bringen. Viele fleißige Helfer sind an seiner Herstellung beteiligt, beson- ders die Angestellten des Verlages. Oft werden aber auch diejenigen vergessen, die „nur“ mentalen Beistand geleistet haben, wie z. B. Familie, Freunde und Be- kannte. Ihnen allen, euch allen, mein herzlichster Dank. Ausdrücklich möchte ich mich auch bei den Fachleuten, den Professoren und Doktoren bedanken, die mich bei der Vorbereitung und dem Manuskript durch Ideen, Vorschläge, Ermu- tigungen und Hinweise unterstützt haben: Franz Futterknecht, von dessen Wis- sen und Wortgewalt ich oft überwältigt war, Otto Johnston, dessen Humor nie zu ermüden schien, Keith Bullivant, dessen Wissen unerreichbar scheint und David Pharies, selbst Autor vieler Bücher und Experte auf akademischem Ge- biet (sie alle von der University of Florida), Reiner Smolinski (Georgia State University) sowie Ulrich Gaier (Universität Konstanz), der in den folgenden Kapiteln oft zitiert wird. Besonderer Dank gebührt Dr. Rainer Schnoor (Universität Potsdam) für die eingehende Beschäftigung mit dem Manuskript sowie für seine Hinweise und Kritiken.

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