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Zeichen und Stil

Der Mehrwert der Variation- Festschrift für Beate Henn-Memmesheimer

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Edited By Georg Albert and Joachim Franz

Sprache ist stets eingebettet in historische Situationen, in denen Akteure spezifische Interessen verfolgen. Die Auswahlentscheidungen, die sie dabei bezüglich sprachlicher Zeichen treffen, sind soziolinguistisch interpretierbar. Der Fokus auf Varianten als interpretierbare Zeichen führt dann auch zur Einsicht in die unterschiedliche Interpretierbarkeit sprachlicher Zeichen je nach sozio-kulturellem Kontext. Sprachliche Handlungen in ihrem sozio-kulturellen Kontext zu interpretieren ohne auf verallgemeinerbare Aussagen über die Struktur einer Sprache zu verzichten, stellt für die Sprachwissenschaft noch immer eine lohnende Herausforderung dar. Der Band vereint Beiträge, die sich zu dieser Herausforderung positionieren und sich mit den unterschiedlichen Ansätzen in den Forschungsarbeiten von Beate Henn-Memmesheimer beschäftigen.

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Verbindungswege zwischen Mannheim und Tomsk - Daria Olitskaya

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Verbindungswege zwischen Mannheim und Tomsk Daria Olitskaya Als erste in dem von Europa weit entfernten Sibirien gegründete Univer- sität wissen wir ganz genau, wie wichtig es ist, Brücken in die ganze Welt zu schlagen. In diesem Sinne danken wir Beate Henn-Memmesheimer von ganzem Herzen dafür, dass sie das an unserem Lehrstuhl und an unserer Fakultät vorhandene Potential für den Ausbau der Partnerschaft erkannt hat und uns Gelegenheit gegeben hat, mit ihr, ihrem Team, mit ihrer Universität neue Ideen zu verwirklichen, Partner einer Alma Mater zu sein, die bundes- weit und international ein hohes Renommee hat. Und wenn heute ein sehr lebendiger wissenschaftlicher und akademischer Austausch zwischen der Philologischen Fakultät der Staatlichen Universität Tomsk und der Philoso- phischen Fakultät der Universität Mannheim besteht, dann ist dies zu einem beträchtlichen Teil dem Engagement von Beate Henn-Memmesheimer zu verdanken. Die beeindruckende Liste von Tagungs-, Weiterqualifizierungs- und Pro- motionsprojekten, die diese Partnerschaft schon ermöglicht hat, legt mehr als beredtes Zeugnis ab für einen konstruktiven, erfolgreichen, kooperati- ven Dialog, der heute unsere beiden Institutionen verbindet. Die Kontakte zwischen der Universität Tomsk und der Universität Mann- heim – ursprünglich von Gislinde Seybert am Romanischen Seminar in Han- nover initiiert – haben sich unter tätiger Mitwirkung von Renate Hansen- Kokoruš vom Slawischen Seminar der Universität Mannheim seit 2006 intensiviert. Dem Ziel, einer regen wissenschaftlichen Diskussion zwischen den Mitarbeitern beider Universitäten Anstoß zu geben, dienten Fachtagun- gen in Tomsk („Europ...

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