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Seeräubereibekämpfung durch die Bundeswehr im Einklang mit dem Grundgesetz

Verfassungsrechtliche Anforderungen an einen Einsatz der Streitkräfte zur Bekämpfung der Seepiraterie außerhalb deutscher Seegebiete

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Leonard Koops

Das Ausmaß der Seeräuberei in manchen Seeregionen hat die Staatengemeinschaft dazu veranlasst, verstärkt militärische Mittel zu deren Bekämpfung einzusetzen. Dazu leistet auch Deutschland einen Beitrag. Besondere Aufmerksamkeit hat die Beteiligung der Bundeswehr an der militärischen Operation der EU «Atalanta» am Horn von Afrika erregt. In rechtlicher Hinsicht wirft diese Verwendung der Streitkräfte schwierige verfassungsrechtliche Fragen auf, deren Beantwortung sich der Verfasser dieser Arbeit widmet. Es wird untersucht, inwieweit das Grundgesetz zu solchen Verwendungen der Streitkräfte ermächtigt und welche Anforderungen es an die Art und Weise eines solchen Einsatzes stellt. Konkret wird der Frage nachgegangen, inwieweit die Streitkräfte hierbei an die Grundrechte gebunden sind.

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Inhaltsverzeichnis

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Abkürzungsverzeichnis ................................................................................ XIX Einleitung .......................................................................................................... 1 Erster Abschnitt: Bekämpfung von Seeräuberei durch die deutschen Streit- kräfte .................................................................................................................. 7 A. Die Resolutionen des VN-Sicherheitsrats zur Seeräuberei vor Somalia ..... 9 B. Die gemeinsame Operation der Europäischen Union „Atalanta“ .............. 10 C. Die deutsche Beteiligung an der Operation Atalanta ................................. 14 Zweiter Abschnitt: Verfassungsrechtliche Ermächtigung zur Bekämpfung der Seeräuberei durch die Streitkräfte ............................................................. 17 A. Ermächtigung zum Einsatz außerhalb von Systemen gegenseitiger kollektiver Sicherheit ...................................................................................... 18 I. Erstes Einsatzszenario: Die Befreiung eines von Seeräubern geka- perten Schiffs und dessen Besatzung ...................................................... 19 1. Die Befreiung deutscher Staatsangehöriger durch die Bundes- wehr ................................................................................................. 20 a) Art. 87 a Abs. 1 S. 1 GG ............................................................. 21 (1) Der Einsatzbegriff ................................................................. 23 (2) Zusammenfassung der Kontroverse um den Ver- teidigungsbegriff ................................................................... 24 (2.1) Gegenständliche oder funktionale Abgrenzung ............. 26 (2.2) Ergebnisorientierte Betrachtung der Kontroverse ......... 28 (2.2.1) Gleichsetzung von „Verteidigung“ und „Verteidigungsfall“ ................................................... 29 (2.2.2) Begrenzung anhand des Verteidigungsobjekts ....... 30 (2.2.3) Begrenzung anhand des Angriffsbegriffs ............... 34 (2.2.4) Begrenzung anhand des Völkerrechts und Art. 26 GG ...................................................................... 37 (3) Stellungnahme ....................................................................... 39 (3.1) Wortlaut .......................................................................... 39 (3.2) Historische Grundlagen .................................................. 43 (3.3) Entstehungsgeschichte des Verteidigungsbegriffs ......... 45 (3.4) Sinn und Zweck von Art. 87 a Abs. 1 S. 1, Abs. 2 GG ................................................................................... 53 X Inhaltsverzeichnis (3.5) Zwischenergebnis ........................................................... 58 (3.6) Begrenzung des Verteidigungsbegriffs durch Art. 115 a Abs. 1 S. 1 GG ...................................................... 58 (3.6.1) Entstehungsgeschichte von Art. 115 a GG ............. 58 (3.6.2) Der Wortlaut und die Gesetzessystematik .............. 61 (3.6.3) Sinn und Zweck der Normen .................................. 63 (3.6.4) Bewertung durch das Bundesverfassungsgericht ... 65 (3.6.5)...

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