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Das Notationssystem von Heinz Matyssek

Die Realität seiner Anwendung und sein generatives Potenzial beim Konsekutivdolmetschen

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Lucyna Krenz-Brzozowska

In der Arbeit wurden universale Notationsgrundregeln festgelegt, mit denen Dolmetscher den Kern ihrer individuellen Notationssysteme bilden können. Es sind Matysseksche Notationsregeln mit einem so hohen generativen Potenzial, dass sie von den meisten Dolmetschern bei der Notizennahme angewendet werden. Das von Jerzy Żmudzki entwickelte KSD-Modell wurde um die Phase Speicherung ergänzt, die aus zwei parallel verlaufenden Subphasen Memorisierung und Notizennahme besteht, wobei deren Platzierung von der Notationssprache im jeweiligen Moment abhängt. Darüber hinaus wurden die Merkmale der Textsorte Notationstext bestimmt, wobei dieser immer an den AS- und ZS-Text gebundene Text als Subtext zu diesen Texten zu betrachten ist. Die Arbeit liefert auch einen Beitrag zur Diskussion um die Notationssprache(n).

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11 Analyse der Befragungs- und der inhaltsanalytischen Ergebnisse auf ihre Übereinstimmung

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Da - wie bereits in Kap. 9.3 ausgeführt - die Aussagekraft empirischer Untersu­ chungen auch von der Qualität der Interpretation von Erhebungsdaten abhängt, werden im Folgenden die bei der Analyse der Befragungs- und der inhaltsanalyti­ schen Ergebnisse auf ihre Übereinstimmung angewendeten Verfahren dargestellt. Da jedoch hier dieselben Analyseverfahren und Interpretationskriterien wie bei der Befragung angewendet wurden, werden sie nur kurz, unter Bezug auf die diesbe­ züglich bereits in Kap. 9.3.3 und 8.3.4 präsentierten Erörterungen besprochen. 11.1 Datenskalierung Der erste Schritt, der vorgenommen wurde, um die Kodierungsergebnisse auf die Übereinstimmung mit den Befragungsergebnissen analysieren zu können, war die Skalierung der den Kodeblättern entnommenen Angaben über die Antworten der Probanden im Fragebogen und über die Beurteilungen ihrer Vorgehensweise bei der Notizennahme. Diese Daten wurden genauso skaliert wie die entsprechenden Fragen bei der Befragung, d. h. vor allem nominal: • bei den Kategorien, die keine Subkategorien hatten, und bei den Kategorien, deren Subkategorien separat skaliert wurden, wurde der Angabe ,ja’ der Wert ,1’ zugeordnet, und der Angabe ,nein’ der Wert ,0’ • bei den Kategorien, deren Subkategorien nicht separat skaliert wurden, wurde jeder Subkategorie ein anderer Wert zugeordnet, wobei die zugeordnete Zahl hier nichts über den Rang der Subkategorie aussagte, sondern nur über ihre Anwendung Die vier Kategorien, die sich auf den Gebrauch von Zeichenkategorien bezogen, wurden ordinal skaliert, genauso wie die entsprechenden fünfstufigen Rating­ Fragen im Fragebogen. Hier wurden den einzelnen Subkategorien fünf Zahlen zugeordnet, z. B. im Fall der Kategorie ,Gebrauch von Symbolen’:...

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