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Punkt, Linie, Fläche – territorialisierte Europäisierung

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Tobias Chilla

Die räumlichen Auswirkungen der europäischen Integration sind sehr vielfältig und zeigen sich gerade auch in unerwarteten Bereichen. Tobias Chilla reflektiert dies in konzeptioneller Hinsicht und bezieht sich dabei auf drei Fallbeispiele, die der Logik «Punkt-Linie-Fläche» folgen. Punkt: Die Suche nach einer «Hauptstadt der EU» hat Brüssel und andere Städte geprägt, ohne dass bis heute offiziell eine EU-Hauptstadt benannt worden wäre. Linie: Die Neuausrichtung der sogenannten «Großregion» um Luxemburg zeigt einen Maßstabsprung in der Kooperation entlang von Grenzen. Fläche: Die Naturschutzrichtlinie FFH hat nach einer konflikthaften Umsetzung nun mehr als ein Zehntel des europäischen Territoriums unter Schutz gestellt.

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Vorbemerkung und Dank

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Die vorliegende Arbeit ist als Habilitationsschrift entstanden, die an der Uni- versität des Saarlandes im Sommersemester 2011 als Teil eines formellen Habi- litationsverfahrens eingereicht wurde. Dabei ist die Arbeit während eines An- stellungsverhältnisses an der Universität Luxemburg entstanden, so dass damit eine im buchstäblichen Sinne grenzüberschreitende Arbeit vorliegt: Hier gilt mein aufrichtiger Dank Prof. Peter Dörrenbächer in Saarbrücken, der in den ver- gangenen Jahren als sehr konstruktiver Betreuer dieser Arbeit zur Verfügung stand, und zugleich Prof. Christian Schulz, der als Betreuer die Arbeit von Seiten Luxemburgs mit großem Einsatz unterstützt hat. Darüber hinaus danke ich Prof. Jochen Kubiniok und Prof. Olaf Kühne, die zur Übernahme der weiteren Gutachten bereit waren, sowie den weiteren Mit- gliedern der Habilitationskommission für Ihre Mitwirkung. Der institutionelle Brückenschlag, den diese Arbeit zwischen zwei Universi- täten innerhalb der ‚Großregion‘ unternimmt, die beide den Ausbau ihrer ‚euro- päischen‘ Profile anstreben, passt auch in thematischer Hinsicht gut und hat sich in der Praxis sehr bewährt. Parallel zur Fertigstellung dieser Arbeit ist an der Universität Luxemburg die Publikationsreihe der Études Luxembourgoises entstanden. Deren Herausgeber- Gremium hat diese Arbeit freundlich aufgenommen, und ich danke für die Mög- lichkeit zur Veröffentlichung in dieser Reihe. Besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang dem Laboratoire de Géographie et Aménagement du Territoire für die großzügige Übernahme der Publikationskosten. Das Verfassen einer monographischen Habilitationsschrift ist heute nicht...

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