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Punkt, Linie, Fläche – territorialisierte Europäisierung

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Tobias Chilla

Die räumlichen Auswirkungen der europäischen Integration sind sehr vielfältig und zeigen sich gerade auch in unerwarteten Bereichen. Tobias Chilla reflektiert dies in konzeptioneller Hinsicht und bezieht sich dabei auf drei Fallbeispiele, die der Logik «Punkt-Linie-Fläche» folgen. Punkt: Die Suche nach einer «Hauptstadt der EU» hat Brüssel und andere Städte geprägt, ohne dass bis heute offiziell eine EU-Hauptstadt benannt worden wäre. Linie: Die Neuausrichtung der sogenannten «Großregion» um Luxemburg zeigt einen Maßstabsprung in der Kooperation entlang von Grenzen. Fläche: Die Naturschutzrichtlinie FFH hat nach einer konflikthaften Umsetzung nun mehr als ein Zehntel des europäischen Territoriums unter Schutz gestellt.

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Inhaltsverzeichnis

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1 Einführung und Hintergrund ...................................................................... 11 2 Konzeptioneller Rahmen ............................................................................ 15 2.1 Das heiße Eisen zuerst: die Kompetenz-Frage .................................... 15 2.1.1 Eine ‚Raumkompetenz’ auf europäischer Ebene? ..................... 15 2.1.2 Europäische Raumentwicklung als ‚koordinierende Querschnitts-Aufgabe’? ............................................................. 20 2.2 ,Europa‘ als Untersuchungsfeld ............................................................ 23 2.2.1 Europa als Diskurs ..................................................................... 23 2.2.2 Europa als Raum und Territorium ............................................. 27 2.2.3 Europa als Institutionengefüge .................................................. 33 2.3 Europäisierung des Raumes? ............................................................... 37 2.3.1 Europäisierung als Konzept ....................................................... 37 2.3.2 Raumbezüge in der Europäisierungsdebatte ............................. 42 2.3.3 Raumbezogene Politikfeldanalysen – das Beispiel Planung ..... 43 2.3.4 Diskursbezogene Ansätze .......................................................... 47 2.4 Analyserahmen der vorliegenden Arbeit ............................................. 49 2.4.1 ‚Territorialisierte Europäisierung‘ als begrifflicher Ausgangspunkt ........................................................................... 49 2.4.2 These (I): ‚Ressortsprung‘ ......................................................... 51 2.4.3 These (II): vorübergehende Deterritorialisierung ..................... 52 2.4.4 These (III): ‚Ebenensprung‘ ...................................................... 55 2.4.5 Normative Reflexion .................................................................. 56 3 Operationalisierung und empirische Verankerung ..................................... 59 3.1 Drei Fallstudien als empirische Basis .................................................. 59 3.2 Interpretative policy analysis (IPA) als verbindendes Element ........... 60 3.3 Forschungsdesign im Überblick ........................................................... 62 4 ‚Punkt‘: Die Verortung der EU-Sitze .......................................................... 65 4.1 Der Hauptstadt-Begriff im EU-Kontext ............................................... 65 4.2 Entscheidungsprozesse zu Verortung und Gestaltung von Sitz-Funktionen .................................................................................... 70 4.2.1 Chronologie: die frühen Jahre ................................................... 70 4.2.2 Die Agenturen: Dezentralisierung und Delegierung ................. 72 4.2.3 Aktuelle Entwicklungen ............................................................ 75 4.2.4 Das Beispiel Brüssel .................................................................. 77 8 4.2.5 Das Beispiel Luxemburg ............................................................ 82 4.3 Die Sitze der EU-Institutionen – territorialisierte Europäisierung? .... 84 4.3.1 Zirkularität und Informalität der Entscheidungsprozesse ......... 84 4.3.2 Institutionelle und diskursive Charakteristika .......................... 88 4.3.3 Normative Reflexion .................................................................. 92 5 ‚Linie‘: metropolitane Grenzräume (‚Metroborder‘) .................................. 97 5.1 Metropolitane Grenzräume? ................................................................ 97 5.1.1 Grenzräume und Europäisierung...

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