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Die Taliban in den Stammesgebieten Pakistans

Eine sicherheitspolitische Analyse der Jahre 2001–2011

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Carsten Michels

Der Sturz des Taliban-Regimes in Afghanistan gegen Ende 2001 setzte Entwicklungen in Gang, welche die über Jahrzehnte weitestgehend friedlichen pakistanischen Stammesgebiete (FATA) zu einer durch Kämpfe und Anschläge geprägten Region haben werden lassen. Militante Islamisten verfolgen seitdem von hier aus ihre regionalen und internationalen Ziele – auch gegen Deutschland. Die Studie behandelt die Frage nach der Herstellung von Sicherheit in den FATA und stützt sich auch auf die Analyse der sicherheitspolitischen Akteure. Die Schlussfolgerungen legen nahe, die Politik gegenüber den FATA mehr im historischen und regionalen Kontext zu formulieren. So erscheinen die Erfahrungen der Offiziere der «British Raj» dienlicher, als die Hatz nach raschen Ergebnissen im Korsett des «US War on Terror».

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Vorwort

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Die vorliegende Arbeit betrachte ich primär als Fortführung und Vertie­ fung meiner persönlichen außen- und sicherheitspolitischen Interessen. Der erfolgreiche Abschluss des Promotionsverfahrens ist mir deshalb eine große Genugtuung und zugleich Anlass, meinen Dank auszuspre­ chen. Dieser gilt im besonderen Maße meinem Doktorvater, Herrn Prof. Dr. Joachim Krause. Er hat mir von Beginn an sein Vertrauen geschenkt, mir seine beständige Unterstützung entgegengebracht und eigene Frei­ heiten gewährt. Zudem danke ich meinem Zweitgutachter, Herrn Dr. habil. Christian Wagner, für sein Interesse und seine Zeit, die er meiner Arbeit widmete. Den Bundestagsabgeordneten Anette Hübinger und Nadine Schön danke ich, dass sie mir im Rahmen meiner Vollzeitstelle als Wissen­ schaftlicher Mitarbeiter den Raum gewährten, an so vielen Abenden und Wochenenden meine Dissertation zu verfassen. Bei den Recherchen stand ich aufgrund der dürftigen Quellenlage und der schwierigen sicherheitspolitischen Situation vor besonderen Herausforderungen. Diese zu meistern, darin haben mich ganz wesent­ lich Dr. Hubertus Hoffmann, Präsident der World Security Network Foundation, sowie der Pakistan-Kenner Dr. Hein Kiessling unterstützt. Für ihre wertvollen Anregungen und Hinweise bin ich beiden über diese Publikation hinaus zu herzlichem Dank verpflichtet. Zur Informationsgewinnung von großer Bedeutung waren die Kon­ takte im In- und Ausland. Gerade in Pakistan habe ich von vielen Perso­ nen Gastfreundschaft, Vertrauen und Gesprächsbereitschaft erfahren. Aus diesem Kreise - eine Liste der Interviews findet sich im Anhang - hervorheben möchte ich General a.D. Ali Mohammed Jan Aurakzai, Khalid Aziz,...

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