Show Less

Otfried Preußler – Werk und Wirkung

Von der Poetik des Kleinen zum multimedialen Großprojekt

Series:

Edited By Ernst Seibert and Katerina Kovackova

Mit den elf Beiträgen zu Otfried Preußler, die auf eine Tagung mit deutscher, österreichischer und tschechischer Beteiligung zurück gehen, werden seine Werke in neue interpretatorische Zusammenhänge gestellt. Eingeleitet durch ein Autoren-Portrait, das das Schaffen Preußlers im Rahmen der weitgefächerten Diskussion um den Begriff Mitteleuropa erörtert, werden biographische, historische, motivgeschichtliche und mediale Aspekte behandelt. Es zeigt sich bei diesem Autor so anschaulich wie bei kaum einem anderen, dass er volksliterarische Motive frei und kunstvoll literarisch umzuwandeln versteht, dass sie eine Allgemeingültigkeit erlangen, die über Länder, Nationen und Kontinente hinweg verstanden und nicht nur vom kindlichen Lesepublikum überall auf der Welt dankbar angenommen wird.

Prices

Show Summary Details
Restricted access

Nachruf zu Heinrich Pleticha

Extract

Geboren wurde Heinrich Pleticha am 9. September 1924 in Warnsdorf im nördlichen Böhmen als Sohn eines Buchhändlers. 1946 begann er an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Dillingen an der Donau das Studium der Geschichte, Germanis- tik und Geographie, das er in Erlangen fortsetzte und mit dem Staatsexamen und der Promotion in Geschichte abschloss. Ab 1950 war er als Gymnasiallehrer in Würzburg, später als Direktor eines Gymnasiums tätig. Daneben war er Lehrbeauftragter an der Universität Würzburg, wo er 1984 einen Ruf als Honorarprofessor für Pädagogik der Jugendlektüre erhielt. In einer Zeit ideologischer Grabenkämpfe gehörte er zu den Bewahrern einer humanistischen Tradition. Zusammen mit Barba- ra Bartos-Höppner, Willi Fährmann, Otfried Preußler, Alfred Clemens Baumgärtner, Georg Popp u.a. gehörte er zu den Mitbe- gründern der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendlitera- tur, deren Spiritus rector er über 34 Jahre lang war. Die schriftstellerischen Anfänge Heinrich Pletichas, der in seiner Kindheit von der Zeitschrift Deutsche Jugend, von Aben- teuererzählungen, Märchen und Sagen literarisch geprägt wurde, reichen weit bis in die frühen literarischen Streifzüge des wissbe- gierigen Knaben durch Prag in den Schulferien zurück. Schrei- bend erschloss er sich die Welt, nicht zuletzt in Reisen um die Welt, die er in seinen zahlreichen geographischen Büchern doku- mentierte. Neben einer immensen Reisefreudigkeit besaß Heinrich Ple- ticha ein nahezu enzyklopädisches Geschichtswissen, welches sich in seiner Fülle von Beitr...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.