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Psychologie – Genese einer Wissenschaft

Eine problemgeschichtliche Analyse zum Diskurs des Unbewussten

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Ingmar Zalewski

Die Psychologie ist eine junge Wissenschaft. Ihre Geschichte beginnt erst 1879, als Wilhelm Wundt das erste experimentalpsychologische Labor der Welt in Leipzig eröffnet. Doch warum ist die Erzählung der Institutsgründung so populär? Ist nicht erst ein eigenständiges wissenschaftstheoretisches Fundament für die Geburt einer Disziplin konstitutiv? Das vorliegende Buch entwickelt alternative Sichtweisen auf die Genese der Psychologie und greift dabei nicht auf die herkömmliche Erzählung des paradigmatischen Bruchs zurück. Am Beispiel der Debatten zum Unbewussten werden Traditionslinien aufgezeigt, die in Wundts Gesamtkonzeption der Psychologie zusammenlaufen. Ihre Etablierung wird damit nicht primär mit dessen experimentalpsychologischer Pionierarbeit begründet. Stattdessen wird Wundts vermittelnde Position zwischen Geistes- und Naturwissenschaften herausgestellt und für die gegenwärtige Fachdiskussion neu aufbereitet.

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Danksagung

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Dieses Buch wäre ohne die Unterstützung meines ehemaligen Hoch- schullehrers Herrn PD Dr. habil. Detlef Gaus nicht zu Stande gekom- men. Vorrangig ihm bin ich an dieser Stelle zu großem Dank verpflich- tet. Ich möchte ihm herzlich danken für seine individuelle Förderung und seine vielfachen theoretischen Impulse, die mich während meiner Ausbildung immer konstruktiv und intellektuell anregend – das durchaus nachhaltig prägend – begleitet haben. Viele gemeinsame Gespräche wa- ren mir wichtige Motivationshilfen, hielten mich stets zur Präzisierung meiner Gedanken an und haben daher auch maßgeblich zur Systemati- sierung und Weiterentwicklung meiner Überlegungen im Kontext dieser Arbeit beigetragen. Ihm danke ich außerdem ganz herzlich für die einlei- tenden Worte im Vorwort dieser Arbeit. Meine Motivation, dieses Vorhaben zur Veröffentlichung zu brin- gen, verdanke ich auch Herrn Prof. Dr. Gerd Jüttemann. In ihm fand ich einen ausgewiesenen Experten, mit dem ich die Thesen meiner Arbeit offen und gewinnbringend diskutieren konnte. Für die aus der gemein- samen Diskussion resultierenden Erkenntnisse, die Eingang in meine Arbeit fanden, habe ich ihm recht herzlich zu danken. Seine aufge- schlossene Art mir und meiner Arbeit gegenüber möchte ich genauso wenig als einfache Selbstverständlichkeit unerwähnt lassen, wie ich auch den großzügigen Einblick, den er mir in seine eigene Forschung gewähr- te, sehr zu schätzen weiß. Herrn Prof. Dr. Lutz Schumacher danke ich für seine Bereitschaft zur Durchsicht des Manuskripts und insbesondere dafür, mit...

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