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Variation, Wandel, Wissen

Studien zum Hochdeutschen und Niederdeutschen

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Yvonne Hettler, Carolin Jürgens, Robert Langhanke and Christoph Purschke

Die Erforschung des Spektrums zwischen Dialekt und Standard, die Perzeptionslinguistik und die Analyse von Dialektsyntax sind Aufgaben einer Dialektologie, die sich als Regionalsprachenforschung versteht. In zwölf Beiträgen diskutieren Nachwuchswissenschaftler diese Fragestellungen aus der Perspektive neuerer variationslinguistischer Theorien. Die Themen reichen von der Namenkunde bis zur Perzeptionslinguistik und umfassen sowohl niederdeutsche als auch hochdeutsche Varietäten. Schwerpunkte liegen auf der Betrachtung sprachlicher Variation und Dynamik der phonologischen und morphologischen Ebene sowie von Methoden und Befunden sozio- und wahrnehmungsdialektologischer Untersuchungen. Beiträge zum altsächsischen Heliand und zur bairischen Namenkunde erweitern das Themenfeld.

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Inhaltsverzeichnis

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Inhalt Bernhard Pörksen/Ingrid Schröder Geleitwort 7 Yvonne Hettler/Carolin Jürgens/Robert Langhanke/Christoph Purschke Vorwort der Herausgeber 9 Viola Wilcken Wandeltendenzen im Nordniederdeutschen. Dialektproben im diachro- nen Vergleich 15 Saskia Schröder Zur Dynamik der /g/-Spirantisierung in den deutschen Regionalspra- chen 37 Christina Schrödl Zur soziolinguistischen Dynamik im Burgenland 61 Jens Philipp Lanwer Vorleseaussprache in Norddeutschland: Ein Fall von dialektfreier Lau- tung? 81 Robert Langhanke Regionale Variationsmuster enklitischer Verbformen in norddeutschen Umgangssprachen. Zur formalen und funktionalen Verteilung von kriegst du und krisse in Berlebeck und Hinsbeck 101 Carolin Jürgens Kontakt – Spaltung – Dopplung. Zur Variation der Pronominaladverbi- en in der norddeutschen Umgangssprache 129 Ulrike Thumberger Rufnamen als lexikalische Einheiten in den bairischen Mundarten Ös- terreichs 145 6 Inhalt Yvonne Hettler „Nach Müllers geht man nicht!“ Zur Salienz und Bewertung morpho- syntaktischer Phänomene in Bremen und Hamburg 161 Nicole Palliwoda „Ende des Ossis“? Die Priming-Methode innerhalb sprachwissenschaft- licher Analysen 183 Rebekka Studler Einstellungen zu Standarddeutsch und Dialekt in der Deutschschweiz. Erste Ergebnisse einer Fragebogenstudie 201 Meike Glawe Individuelle Wahrnehmung der sprachlichen Wirklichkeit in Röding- hausen. Exemplarische Darstellung einer Sprecherbiografie 221 Alexander Scheufens Hêlag gêst im Heliand: Untersuchungen zu zwei Verwendungskontex- ten 239

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