Show Less

Georg Forster, Johann Gottfried Seume, Alexander von Humboldt

Vertreter der authentischen Reportage

Series:

Christian Preischl

Diese Arbeit zieht einen Vergleich zwischen drei Werken: Georg Forsters «Reise um die Welt», Johann Gottfried Seumes «Spaziergang nach Syrakus» und Alexander von Humboldts «Die Reise nach Südamerika». Es geht um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in diesen Reiseberichten, betreffend den Reisezielkontrast und gegensätzliche Fortbewegungsmittel. Mehrere Aspekte, wie Apodemik, Authentizität und Reportage, führen zur zentralen Forschungsfrage: Kann man Forster, Seume und Humboldt als Vorläufer des (heutigen) Journalismus sehen? Numerische Ergebnisse werden mittels Kodieranweisungen, Kategoriensystemen und Kategoriedefinitionen interpretiert. Das Resümee: Forster, Seume und Humboldt verfassten tatsächlich authentische Reportagen in Form von Reiseberichten und sind grundsätzlich als Vorläufer des (heutigen) Journalismus zu sehen.

Prices

Show Summary Details
Restricted access

I. KOMMUNIKATIONSTHEORETISCHER BEZUGSRAHMEN

Extract

2. Theoriehintergrund 2.1 Methode/Material Einführend ist festzuhalten, dass in diesem Kapitel eine bewusste Vermischung von Methode und Material vorgenommen wird. Es werden nachfolgend Gemeinsamkei- ten, Parallelen und Unterschiede in je einem Werk der angeführten Personen unter- sucht. Es wird von Forster, Seume und Humboldt je ein Buch herangezogen und den Ausführungen eine eigene Wahrheit zuerkannt, Ausführungen dazu folgen im weite- ren Verlauf. Schmidt und Zurstiege58 halten fest, dass es im eigentlichen Sinn keine „Kom- munikation“ gibt, daher auch keine „Kommunikationstheorie“ und es bestünden viel- mehr unterschiedliche Möglichkeiten, die Kommunikation in der Kommunikation wis- senschaftlich zu beobachten, zu beschreiben oder zu erklären. In dieser Arbeit sollen natürlich wissenschaftliche Methoden59 verwendet werden. Wie bei sozialwissenschaftlichen Arbeiten üblich, wird diese Arbeit mit einem theoretischen, hier kommunikationstheoretischer Bezugsrahmen genannt, und einem empirischen Teil abgehandelt. Durch die kommunikationstheoretischen Ausführun- gen wird eine Ausgangsbasis geschaffen und eine Hinleitung zur Empirie vollzogen, welche die vorherigen Inhalten belegen, ergänzen und verifizieren sollen. Zur Fest- stellung, ob die im Zuge der Theorienentwicklung gebildeten Hypothesen verifiziert oder falsifiziert werden können, kommen unterschiedliche Methoden zur Anwendung. Es erfolgt eine systematische Herangehensweise unter Verwendung von Regeln und Grundsätzen, um die in weiterer Folge gestellten Fragen entsprechend auflösen zu können. Da es sich um eine historisch orientierte Arbeit handelt, kommen qualitative bzw. hermeneutische Verfahren zum Tragen. Hinsichtlich Hermeneutik und Inhalts- analyse erfolgen noch nähere Erläuterungen in einem gesonderten Kapitel. 58 Vgl. Schmidt/Zurstiege, 2000, 33 59 „Die Methode...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.