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Führungskräfte-Feedback von Menschen mit Down-Syndrom

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Sabine Pannik

Sind Menschen mit Down-Syndrom geeignet, Führungskräften zur Weiterentwicklung der Persönlichkeit und zum Erkennen eventueller Veränderungen des Führungsstils gutes Feedback zu geben? Diese zentrale Forschungsfrage wurde vor dem Hintergrund der verbesserten Eingliederung von Menschen mit Down-Syndrom in den Arbeitsmarkt, basierend auf ihren speziellen Fähigkeiten, untersucht. Die aus den Untersuchungen erlangten Ergebnisse bilden eine mögliche Basis zum Aufbau eines Führungskräfte-Feedback-Trainings mit Partnern mit Down-Syndrom. Damit wird die Selbstakzeptanz dieser Gruppe gesteigert und für die Führungskräfte besteht die Chance durch offene, authentische Rückmeldungen sich selbst und ihren Führungsstil weiter zu entwickeln und zu reflektieren. In weiterer Folge ist eine eventuelle «generelle Öffnung» der Unternehmen denkbar.

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2 Definition – Down Syndrom– Trisomie 21

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22 1.5 Ziel der Arbeit Die gesellschaftliche Anerkennung der Menschen mit Down Syndrom durch den Nutzen für die Wirtschaft soll klar herausgearbeitet, kritisch analysiert und hinterfragt werden. Die Bevölkerung soll für die besonde ren Stärken und Quali­ täten der Down Syndrom Menschen sensibilisiert werden. Es soll nachgewiesen werden, dass Menschen mit Down Syndrom eine Gruppe Menschen sind, die durch ihre einzigartigen Stärken, mit der Wirtschaft gemeinsam, ein gewinn­ bringendes Zusammenarbeiten für beide Seiten möglich und sinnvoll machen. Es sollen Denkprozesse angeregt werden, damit Randgruppen in die Ge­ sellschaft vollinhaltlich inkludiert werden, und alle Bevölkerungsgrup pen am wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. 2 Definition – Down Syndrom – Trisomie 21 Als Down Syndrom wird eine spezielle Genommutation bei Menschen be­ zeichnet. Es liegt hier das gesamte 21. Chromosom dreimal vor, daher lautet eine weitere Bezeichnung, neben Down Syndrom, auch Trisomie 21. Menschen mit Down Syndrom haben in jeder Körperzelle 47 Chromo­ somen, während jede menschliche Zelle normalerweise 46 Chromosomen hat. Down Syndrom entsteht durch das Nichtauseinanderweichen der Chro­ mo somen bei der Zellteilung, direkt nach der Zeugung.4 2.1 Geschichtlicher Hintergrund Syndrome werden normalerweise nach deren Entdecker, bzw. demjeni gen der sie zuerst beschreibt benannt, in diesem Fall dem englischen Arzt Dr. Langdon Down, der 1866 als Erster die Besonderheiten dieser Men schen beschrieben hat. Down vermutete, dass das Down Syndrom eine Rückbildung zu einem primitiven, mongolischen Volksstamm sei, die Ursache des Down Syn droms war ihm nicht bekannt.5 Langdon...

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