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Führungskräfte-Feedback von Menschen mit Down-Syndrom

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Sabine Pannik

Sind Menschen mit Down-Syndrom geeignet, Führungskräften zur Weiterentwicklung der Persönlichkeit und zum Erkennen eventueller Veränderungen des Führungsstils gutes Feedback zu geben? Diese zentrale Forschungsfrage wurde vor dem Hintergrund der verbesserten Eingliederung von Menschen mit Down-Syndrom in den Arbeitsmarkt, basierend auf ihren speziellen Fähigkeiten, untersucht. Die aus den Untersuchungen erlangten Ergebnisse bilden eine mögliche Basis zum Aufbau eines Führungskräfte-Feedback-Trainings mit Partnern mit Down-Syndrom. Damit wird die Selbstakzeptanz dieser Gruppe gesteigert und für die Führungskräfte besteht die Chance durch offene, authentische Rückmeldungen sich selbst und ihren Führungsstil weiter zu entwickeln und zu reflektieren. In weiterer Folge ist eine eventuelle «generelle Öffnung» der Unternehmen denkbar.

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8 Erkenntnisse – Ausblick

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Der Titel der vorliegenden Arbeit lautet: „Führungskräfte Feedback von Men­ schen mit Down Syndrom“. Die vorliegenden Ergebnisse weisen darauf hin, dass Menschen mit Down Syndrom in der Zusammenarbeit mit Führungskräften einen wesentlichen Beitrag in der Persönlichkeitsentwicklung der Führungskräfte unseres Landes leisten können. Der Aufbau, die Dramaturgie des Führungskräfte­Feedback­Trainings könnte durchaus nochmals überlegt und verfeinert werden. Es ist auch zu hinterfragen, welche Zielgruppe im System der Down Syndrom Menschen die besten Voraussetzungen dafür mitbringt. Die Umstellung im Leben der Menschen mit Down Syndrom müsste kommuniziert und vorbereitet werden. In allererster Linie mit den Betroffenen selbst und mit deren nächsten Angehörigen. Bei den Angehörigen müssten Ängste und Unsicherheiten abgebaut werden. Weiters müsste Schritt für Schritt sicher gestellt werden, dass die Men­ schen mit Down Syndrom als gleichwertige ArbeitnehmerInnen ins Wirtschafts­ leben eintreten und dort auch so behandelt werden. Das Thema Arbeitsassis­ tenz würde hier hineinspielen. Die damit verbundene Öffentlichkeitsarbeit würde einerseits zu einem verän­ derten Bild des Menschen mit Down Syndrom beitragen und andererseits die Diskussion um eine Gesetzesänderung in Gang kommen, um die Feedback­ Trainer in der neuen Arbeitswelt zu positionieren. Bedingt durch das veränder­ te Bild in der Gesellschaft ist eine ev. Änderung in anderen Bereichen, wie z.B. Wohnen möglich. Hilfreich wäre hier sicher ebenfalls eine verbesserte Kommunikation und Information zwischen den einzelnen Organisationen, die im Bereich der Men­ schen mit besonderen...

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