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Zukunftsmaschinen in der Chemie

Kernmagnetische Resonanz bis 1980

Thomas Steinhauser

Zukunftsmaschinen in der Chemie zeigt am Beispiel der kernmagnetischen Resonanz (NMR), wie elektronische Instrumente und die mit ihnen verbundenen Methoden zu einem Kerngebiet der modernen Chemie wurden. Den Leitfaden der Analyse knüpfen die Aktivitäten der Firmen Varian Associates (USA) und Bruker-Spectrospin (Deutschland/Schweiz). Das Netzwerk der NMR umfasste aber nicht nur diese Zentren der Instrumentenentwicklung, sondern dehnte sich immer weiter aus. Mit Hilfe vielfältiger Quellen werden wichtige Personengruppen, Institutionen und Ideen beschrieben, welche die NMR zu einem eigenständigen Wissensgebiet formten. Einigen der Akteure wurde in historischen Arbeiten bisher nur wenig Beachtung geschenkt, dennoch ist ohne sie die Entwicklung der modernen Chemie und Naturwissenschaft insgesamt kaum zu verstehen.

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Inhaltsverzeichnis

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1. Grundlagen einer Methode ............................................................................. 11 1.1 Moderne Instrumente in der Naturwissenschaft und der Wissenschaftsgeschichte..................................................................... 11 1.2. Die Anfänge der NMR in der Teilchenphysik ................................... 19 1.3. Die Strukturtheorie als Mentales Modell der modernen Chemie ...... 35 2. Die NMR wandert in die Chemie ................................................................... 51 2.1. Veränderung durch Research Technology ......................................... 52 2.2. Varian und die Idee der chemischen NMR ........................................ 63 2.3. Ein neues Verfahren der Strukturaufklärung...................................... 76 3. Innovation in der Chemie ................................................................................ 99 3.1. Die USA als Zentrum einer entstehenden NMR-Community .......... 100 3.2. Varian als Knotenpunkt der chemischen NMR ................................ 108 3.3. Zur Internationalisierung der Methode ............................................. 137 3.5. Die deutsche Perspektive .................................................................. 150 4. Ein neuer NMR-Instrumentenhersteller........................................................ 171 4.1. Schweizer Know-how ....................................................................... 172 4.2. Professor oder Firmenchef? .............................................................. 191 4.3. Durchbruch mit Unterstützung der DFG .......................................... 204 5. Innovationsschübe generieren einen neuen Instrumententyp ....................... 229 5.1. Die Instrumentenhersteller als Teil einer internationalen NMR- Gemeinschaft .................................................................................... 229 5.2. Fourier-Transformationen ................................................................. 248 5.3. Das Ende der Eisenzeit ..................................................................... 269 6. Expansion und Spezialisierung ..................................................................... 285 6.1. Konkurrenz belebt die NMR ............................................................ 290 6.2. Neue Dimensionen ............................................................................ 304 6.3. Die Verbreitung der Instrumentalsysteme ........................................ 321 6.4. Spezialisierung in disziplinähnlicher Struktur ................................. 344 10 Inhaltsverzeichnis 7. Die Formierung eines neuen Wissensgebietes ............................................. 363 7.1. Grundzüge der historischen Entwicklung ........................................ 365 7.2. Drei Phasen der NMR-Entwicklung ................................................. 379 7.3. Variablen und Konstanten der NMR-Geschichte ............................. 383 7.4. Die NMR als disziplinähnliche Struktur .......................................... 396 8. Quellen- und Literaturverzeichnis ................................................................ 401 8.1. Nicht gedruckte Quellen ................................................................... 401 8.2. Patente, Graue Literatur .................................................................... 405 8.3. NMR-Fachliteratur ............................................................................ 414 8.4. Historiographische Literatur ............................................................. 432 8.5. Abbildungsverzeichnis ..................................................................... 449 Index .................................................................................................................. 455

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