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Das Städelsche Testament sowie Mühlenbruchs Rechtsverständnis bei der Beurteilung des Beerbungsfalles

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Peter Kröll

Gegenstand der Arbeit ist der Streit über die Stiftung des Städelschen Kunstinstitutes und dessen Begutachtung durch Christian Friedrich Mühlenbruch, einem Pandektist in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Aus dem Rechtsfall entstanden das Städel Museum und die Frankfurter Kunsthochschule. Der Rechtsstreit beschäftigte eine Vielzahl von Gerichten und Rechtsfakultäten und gab Anlaß zu diversen Stellungnahmen. Ziel dieser Arbeit ist die Ermittlung von Mühlenbruchs Rechtsverständnis. Hierzu wird zunächst ein Überblick über den Rechtsfall sowie die historischen und rechtlichen Entwicklungen der Zeit, den Verlauf des Rechtsstreits und seine Kontroversen gegeben, um sodann Mühlenbruchs Argumentation bei der Beurteilung des Rechtsfalles auf evtl. Widersprüche zu untersuchen, seine Rechtsmethodik und sein Rechtsverständnis zu ermitteln.

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Inhaltsverzeichnis

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Inhaltsübersicht ....................................................................................................................... VII Inhaltsverzeichnis ...................................................................................................................... IX Quellenverzeichnis ............................................................................................................... XXV Literaturverzeichnis ............................................................................................................. XXXI Abkürzungsverzeichnis ................................................................................................... XXXVII Einleitung .................................................................................................................................... 1 Erster Teil: Der Rechtsfall im Kontext des Zeitgeistes ............................................................... 5 A. Überblick über den Rechtsfall ......................................................................................... 5 B. Einordnung des Rechtsfalles in den historischen Kontext ............................................ 10 I. Das Zeitalter der Aufklärung ..................................................................................... 11 II. Die Herrschaft Napoleons in Europa ........................................................................ 12 1.) Die französische Revolution ............................................................................. 12 2.) Die Koalitionskriege ......................................................................................... 15 III. Der Wiener Kongreß ............................................................................................. 20 C. Rechtshistorische Entwicklung ..................................................................................... 20 I. Naturrecht und Entwicklung des Vernunftrechts ...................................................... 21 1.) Naturrechtslehre ................................................................................................ 21 a.) Naturrechtslehre in der Antike .......................................................................... 21 b.) Naturrechtslehre im Mittelalter ......................................................................... 22 c.) Naturrechtslehre der Neuzeit ............................................................................. 23 aa.) Naturrechtslehre beeinflußt durch die Entdeckung der Neuen Welt ................. 23 bb.) Naturrechtslehre beeinflußt durch die Reformation .......................................... 24 d.) Entwicklung von der Naturrechtslehre zum Vernunftrecht .............................. 24 2.) Vernunftrechtslehre ........................................................................................... 25 3.) Auswirkungen des Vernunftrechts .................................................................... 25 II. Historische Rechtschule ............................................................................................ 27 Zweiter Teil: Würdigung des Rechtsstreits und der Auffassung Mühlenbruchs ...................... 29 A. Überblick über die zeitgenössischen Stellungnahmen .................................................. 29 I. Stellungnahmen in den gerichtlichen Verfahren ....................................................... 30 1.) Gerichtliche Stellungnahmen im Rahmen des Verfahrens in possessorio ........ 30 a.) Erstinstanzliches Urteil der juristischen Fakultät Landshut .............................. 30 X aa.) Gründung und Erbeinsetzung des Kunstinstituts durch Städels Testament vom 15. März 1815 ............................................................................................ 31 bb.) Kein Genehmigungserfordernis für das Kunstinstitut ....................................... 31 (1) Kein Genehmigungserfordernis des Kunstinstituts als collegium .................... 31 (2) Kein Genehmigungserfordernis des Kunstinstituts als Stiftung ....................... 32 cc.) Wirksamkeit des großherzoglichen Dekretes vom 21. November 1811 ........... 33 b.) Zweitinstanzliches Urteil der juristischen Fakultät Jena ................................... 34 aa.) Erbeinsetzung durch Verfügung vom...

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